MULAY
FOTO: © Symbolbild: Bruno Cervera via Unsplash
Musiker:in

MULAY

0 Follower:innen
0 Veranstaltungen

Das sagt der/die Künstler:in:

Für Mulay ist ein Song nie fertig, wenn er nur klingt. Erst wenn er auch etwas zeigt – in Bildern, Bewegung, Licht – ist er vollständig. Die Berlinerin denkt Musik konsequent weiter: als Gesamtkunstwerk, das Hören und Sehen, Fühlen und Verstehen in eins bringt. Ihre Kunst ist keine Kulisse für Emotionen, sie ist der Raum, in dem diese Emotionen erst richtig atmen können.

Mulay: Wo Klang aufhört und Kunst anfängt

Mulay ist Sängerin, Songwriterin und Produzentin, aber diese drei Begriffe allein greifen zu kurz. Was sie erschafft, lässt sich nicht einfach kategorisieren: Ihre Musik bewegt sich zwischen experimentellem R&B, souligem Trip Hop und elektronischen Klanglandschaften, immer durchzogen von einer Stimme, die gleichermaßen zerbrechlich und kraftvoll klingt. Vergleiche mit FKA twigs, SZA oder Sevdaliza tauchen schnell auf, doch wer genauer hinhört, merkt: Mulay klingt vor allem nach sich selbst.

Seit 2021 arbeitet sie mit Grönland Records zusammen. Schon ihre ersten beiden Konzept EPs, ANTRACYTE (2021) und IVORY (2022), später gemeinsam auf Vinyl veröffentlicht, machten deutlich, dass hier jemand mit einer klaren künstlerischen Handschrift am Werk ist. Der Musikexpress widmete ihr ein Radar Feature, das ZEITmagazin sprach von „Soulmusik in Richtung Zukunft", und die VOGUE listete sie unter den sechs Nachwuchs Musikerinnen, die man 2023 unbedingt im Blick behalten sollte.

Auf Instagram und YouTube gibt sie regelmäßig Einblicke in ihre Welt, zwischen Studio, Bühne und künstlerischem Prozess.

LAVENDER – das Album, das sie machen musste

Ihr Debütalbum LAVENDER, erschienen am 22. November 2024, ist kein geplantes Projekt, es ist eine Notwendigkeit. Zwölf Songs, entstanden zwischen Paris, London und Berlin, gemeinsam mit langjährigen Weggefährten wie Llucid und Novaa sowie den französischen Produzenten Elie Zylberman und Jules Minck. Was ursprünglich als Single gedacht war, entwickelte sich in einem kreativen Sog zu einem vollständigen Album über toxische Liebe, Schmerz und, am Ende, Befreiung.

LAVENDER ist ein Heartbreak Album, das weit über Herzschmerz hinausgeht. Es beginnt mit dem Moment des bewussten Abwendens („Ghosting You"), führt durch das emotionale Delirium einer Trennung („White Room") und mündet in echte Selbsterkenntnis („Kill The Lonely"). Am Ende steht nicht das Hadern, sondern die Entscheidung: sich selbst zu wählen, statt auserwählt werden zu wollen. Der Titel „Tears Into Diamonds" fasst diese Verwandlung vielleicht am treffendsten zusammen.

Was LAVENDER besonders macht: Mulay weicht keiner einzigen unbequemen Wahrheit aus. Keine vagen Metaphern, keine weichgespülten Formulierungen, stattdessen direkte, ehrliche Texte über Wut, Verletzlichkeit und Emanzipation. Gerade die Wut, eine Emotion, die Frauen gesellschaftlich oft abgesprochen wird, nimmt auf diesem Album einen zentralen Platz ein.

Wenn Musik zur Performance wird

Noch bevor LAVENDER offiziell erschien, erlebten erste Zuhörerinnen und Zuhörer das Album als das, was es wirklich ist: eine audiovisuelle Erfahrung. Im Rahmen der Berliner Art Week 2024 wurde es im Studio DB als Tanzperformance inszeniert, mit Choreografie, visuellen Konzepten und einer engen Zusammenarbeit mit Tänzerinnen und Tänzern, Designerinnen und Designern sowie Art Directors aus Mulays kreativem Netzwerk.

Das ist kein Marketing Gimmick, sondern Mulays künstlerische Überzeugung: Live bedeutet für sie nicht, Songs von der Platte nachzuspielen. Es bedeutet, eine Welt zu öffnen und das Publikum einzuladen, einen Moment lang darin zu leben.

Mulay live – mehr als ein Konzert

Wer Mulay live erlebt, bekommt keinen Standard Gig. Jeder Auftritt ist durchdacht, jede Bewegung auf der Bühne Teil eines größeren Bildes. Die Energie, die dabei entsteht, ist schwer in Worte zu fassen, man muss dabei gewesen sein. Wer einmal da war, versteht, warum ihre Fangemeinde so treu ist. Also: Termin vormerken, früh da sein und sich überraschen lassen.

Häufige Fragen zu Mulay

1. Welches Album sollte ich zuerst hören?

LAVENDER (2024) ist ihr bislang persönlichstes und ambitioniertestes Werk, ein idealer Einstieg. Wer dann mehr will, findet in den Doppel EPs ANTRACYTE/IVORY den Ursprung ihres Sounds.

2. Mit wem hat Mulay schon zusammengearbeitet?

In der Produktion arbeitete sie unter anderem mit Llucid, Novaa, Elie Zylberman und Jules Minck zusammen, ein Mix aus langjährigen Vertrauten und neuen kreativen Impulsen aus Paris und Berlin.

3. Ist Mulay eher Musikerin oder Performerin?

Beides, und das ist der Punkt. Für Mulay sind Klang, Bild und Bewegung untrennbar. Ihre Shows sind choreografierte Gesamtkunstwerke, keine reinen Konzerte.

4. Wo bekomme ich Tickets für Mulay Konzerte?

Alle aktuellen Tourdaten und Ticketinfos findest du direkt hier, schau rein und sichere dir deinen Platz, bevor sie weg sind.