Schlotte \u0026 Laurin
FOTO: © Henrike Thiel
Band

Schlotte & Laurin

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Das sagt der/die Künstler:in:

Es gibt Begegnungen im Leben, die von einem auf den anderen Tag alles verändern: den Weg nach Hause, das Lieblingsessen, die Playlist mit den „best songs of all time“. Begegnungen, die man niemals hätte kommen sehen, doch auf die man schon immer leise gewartet hat. Als ob das Leben plötzlich hinter einem Vorhang hervorspringt und laut „jetzt!“ schreit und dort, wo vorher nur trockene Erde lag, auf einmal etwas Neues, Aufregendes und zugleich Vertrautes aus dem Boden sprießt. Da, wo ein Zufall zum Schicksal wird, fängt die Geschichte von Schlotte und laurin an.

Potsdam, Frühling 2023: Hinter den Wänden des ehemaligen DDR-Rechenzentrums liegt laurins kleines Studio, in dem sich die beiden bei einer Writing-Session für einen deutschen Pop-Künstler zum ersten Mal treffen. Zuvor war Schlotte nur als Songwriterin und laurin als Producer für andere Artists tätig, doch aus einem einfachen „lass mal zu zweit Mucke machen“ wurden – kleiner Spoiler – fast drei Jahre intensiver Zusammenarbeit und ein eigenes Projekt als Artist-Duo. 2023 verbringen die beiden fast jeden Tag gemeinsam im Studio und flüchten sich zwischen Ausbildung, Studium und Heartbreaks in ihre neue gemeinsame Welt.

Mit jeder Erinnerung, jedem Erlebnis, das sie miteinander teilen, wächst ihre kleine Pflanze heran und mit ihr ihre Freundschaft – mal ganz abgesehen von der Liste an Demos in ihrem Dropbox-Ordner. So kommt es, dass sie im Sommer 2024 den Schritt, heraus aus der eigenen Komfortzone, hinein in die Social-Media-Welt wagen. 40 Sekunden des Songs „Andy Warhol“ erregen ordentlich Aufmerksamkeit in der Indie-Pop-Szene und werden zum Startschuss für Schlotte und laurin, ihre Welt Stück für Stück der Welt da draußen zu zeigen. Es folgen neun Singles, in der die Hingabe fürs Storytelling auch auf visueller Ebene deutlich wird. Neben mit Easter-Eggs geladenen Visualizern finden sich auf allen Cover-Arts das Motiv der zwei „Kopffüssler“, die Schlotte selbst als Kleinkind gemalt hat.

Mit jeder Single werden sie in ihrer Welt um eine Erfahrung und ein Gefühl reicher, begleitet von einer spielerischen Unbedarftheit, die vielleicht auch genau daher rührt, dass all diese Songs unter vier Ohren und nie mit der Intention entstanden, eines Tages veröffentlicht zu werden. Je tiefer wir eintauchen, desto vielseitiger erstreckt sich auch die Sound- und Themenwelt. Laurin experimentiert mit Texturen und Beats, deren Atmosphäre und Details irgendetwas in der hintersten Stelle des Gehirns triggern und greift Hand in Hand mit Schlottes unkonventionellem Writing, das auch die letzten Herzen aus dem Dornröschenschlaf holt – in eine Realität, deren Geschichten zwar Dornen tragen, aber stets ihren hoffnungsvollen Duktus beibehalten.