Eine persönliche Geschichte zwischen Flucht, Exil und Neuanfang: In ihrer Solo-Performance verwebt die syrische Theatermacherin Rania Mleihi ihre eigene Biografie mit zwei historischen Ereignissen: dem 10. Jahrestag von Angela Merkels „Wir schaffen das“ und dem jüngsten Umbruch in Syrien nach der Flucht von Diktator Bashar al-Assad. Zwischen Erinnerungen an Damaskus und den Herausforderungen eines Neuanfangs in Deutschland entsteht ein vielschichtiges Mosaik aus Identität, Verlust und Hoffnung. Zwischen offenen Grenzen und neuen Abschottungen, zwischen Solidarität und Spaltung. Migration ist mehr als eine politische Debatte, sie ist eine Sammlung persönlicher Schicksale. Die Performance spürt diesen nach und stellt zentrale Fragen: Wie entsteht Zugehörigkeit? Wie formt Exil die Vorstellung von Heimat? Wie verändert sich Identität im Übergang? Und welche Rolle kann das Theater als Raum für Erinnerung, Veränderung und Widerstand spielen?
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