Warum Peter Galls Love Avatar den Deutschen Jazzpreis in der Kategorie Album des Jahres gewann? Bestimmt, weil es weit mehr bot als treibende Grooves, Melodien, die nachhallen und virtuose Improvisationen aller Beteiligten. Denn die Musik, die der Schlagzeuger für sich und sein handverlesenes Quintett schrieb, entwickelt eine ganz eigene Aura, wartet mit klanglichen, mit strukturellen Überraschungen auf, birgt so manches kleine Geheimnis, besitzt eine mitunter futuristische Note sowie erzählerischen Schwung und ist so detailreich, dass sie einen ganz eigenen Genre-Namen verdiente.
Bereits 2021 konnte die Band des gebürtigen Bad Aiblingers den BMW Welt Jazz Award für sich entscheiden, weil bereits damals alles vorhanden war, was sie auch heute noch ausmacht.
Peter Gall, der seine musikalische Grundausbildung im Landesjugendjazzorchester Bayern und im BuJazzO machte, gehört seit vielen Jahren zu den spannendsten Figuren des deutschen Jazz. Im Trio seines älteren Bruders, des Pianisten Chris Gall, erregte er Aufmerksamkeit, aber auch als musikalischer Begleiter von Jasmin Tabatabai, Kurt Rosenwinkel, Thomas Quasthoff und Max Herre oder als Mitglied von Web Web.
Jüngst erschien von ihm das Schlagzeug-Synthesizer Solo-Album Drum Seeds. Seit dem Wintersemester 2021/ 2022 ist Peter Gall Professor für Jazzschlagzeug und Ensembleleitung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim.
Wanja Slavin (as, synth)
Carl Morgan (git)
Rainer Böhm (p, synth)
Matthias Pichler (b)
Peter Gall (dr)
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Ermäßigung für Studierende, Mitglieder, München-Pass