Als Abgesang der Reihe „Jazz in Essen“ noch ein Clou: Mit „Perpetual Motion“ feiert Sylvain Rifflet die amerikanische Kultfigur Louis Thomas Hardin alias „Moondog“, fast genau an dessen 110. Geburtstag (26. Mai). Der blinde Komponist, der in den 1950/60er Jahren in Wikingerkluft an Manhattans 6th Avenue seine Songs und Poeme vortrug, später in Oer-Erkenschwick lebte und 1999 in Münster starb, war schon zu Lebzeiten eine Legende. Stars jeder Couleur, von Julie Andrews und Janis Joplin bis zu Katja Labèque und dem Kronos Quartet, spiel(t)en seine Musik, die zu den Wurzeln der Minimal Music zählt. Moondog schrieb Hommagen an Charlie Parker und Lester Young, umgekehrt haben ihn längst auch Jazzer für sich entdeckt. Der französische Top-Saxofonist Sylvain Rifflet huldigt dem „blinden Seher“ (Paul Simon) mit zeitgemäßen, stilübergreifenden Arrangements, O-Ton-Samples und Visuals. „Ein hochgradig sinnliches Traumtheater.“ (BR) „Wow, was für ein musikalisches Spektakel!“ (Jazz'halo)
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