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Ein Tanzstück von Boris Charmatz | Terrain
zu Mozarts »Requiem«
»10000 Gesten« ist ein choreographischer Wald, in dem keine Geste wiederholt wird, in dem jede Bewegung und jeder menschliche Kontakt flüchtig ist – so beschreibt der international renommierte, vielfach ausgezeichnete Tänzer und Choreograph Boris Charmatz (*1973) seine Arbeit. Boris Charmatz erschafft weniger Tanzabende als Skulpturen, zu denen die Körper der Tänzerinnen und Tänzer verschmelzen.
Inspiriert von Mozarts »Requiem«, das den Soundtrack zu dieser Arbeit liefert, beschäftigt sich Charmatz in »10000 Gesten« mit dem unbarmherzigen Mahlstrom der Zeit, der die menschliche Existenz antreibt und verschlingt. Und so wie die Zeit uns zwingt, immer voranzugehen, erlaubt auch »10000 Gesten« keinen Blick zurück. Charmatz und seine außergewöhnlichen Tänzerinnen und Tänzer verwandeln Mozarts hochemotionale Abschiedsmusik in ein mitreißendes, körperliches Erlebnis. Eine Produktion von Musée de la danse (2017) in Koproduktion mit der Volksbühne Berlin, Manchester International Festival (MIF), Théâtre National de Bretagne-Rennes, Festival d’Automne à Paris, Chaillot – Théâtre national de la Danse (Paris), Wiener Festwochen, Sadler’s Wells London, Taipei Performing Arts Center
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