Profis und Schüler*innen gemeinsam auf einer Bühne. Diesmal mit einem Musikprojekt der Stadtteilschule Altona, einem Bandprojekt des Emilie-Wüstenfeld-Gymnasiums (EWG), dem Sawadee Dontree Thai Orchester und dem Gitarrenensemble Hamburger Kulturläden, sowie:
Während die eine Hälfte ihrer Zillenial-Bubble Kinder kriegt oder Häuser baut und die andere Hälfte für einen Halbmarathon trainiert, hat die Hamburger Indie- Nachwuchskünstlerin INSA an ihrer Debüt-EP RETROSPECT gearbeitet, die am 25. April 2025 über The Orchard erschien.
RETROSPECT ist eine ehrliche und melancholische Reflexion über die komplexen Gefühle von Liebe, Verlust und Identität. INSA beschäftigt sich intensiv mit der emotionalen Belastung und Unsicherheit ihrer Generation, die sich inmitten eines schnellen, leistungsorientierten Umfeldes häufig zwischen Perfektionsdruck und dem Wunsch nach Authentizität wiederfindet. Fast in einer Art Gegensatz dazu steht INSAs flummiartige Energie, mit der sie es trotz ihrer oft nachdenklichen Texte schafft, ihr Publikum mit ihrer ungefilterten Euphorie anzustecken.
Beeinflusst von Künstlerinnen wie Lizzie McAlpine, Holly Humberstone und Gracie Abrams kreiert INSA einen sehr persönlichen Sound, irgendwo zwischen schillerndem Pop und melancholischem Indie. Sie lädt ihre Hörer*innen dazu ein, in ihre eigene Vergangenheit zu blicken und die unvermeidliche Unsicherheit des Erwachsenwerdens mit einer Mischung aus Nostalgie, Akzeptanz und Versöhnlichkeit zu erleben. Das alles mit einer Stimme, die nicht nurgehört, sondern vor allem gefühlt wird.
Ein Jam-Session-Abend im Sommer 2022 in Kiel war der Start. Seitdem stecken die vier Band-Mitglieder nicht nur Energie, sondern auch viel Emotion und noch mehr Herzblut in ihr Projekt. Ihre Musik spricht von tiefen Gefühlen und Momenten, die das Leben prägen. Meistens liegen dem wahre Erlebnisse zugrunde, die sie mit ihren eigenen Songs verarbeiten.
„Guten Morgen, Thailand“ – so der Name des Orchesters ins Deutsche übersetzt – spielt Lieder aus dem Kulturgut Thailands. Die 12 Spieler*innen besingen die Menschlichkeit, die Liebe zur Natur und den Respekt vor der Natur und ihrer Schönheit. Neben einigen kleineren thailändischen Instrumenten ist das Hauptinstrument des Orchesters das Khem. Es erinnert etwas an eine Zither, die auf einen Spieltisch gelegt und deren Saiten mit kleinen Schlegeln geschlagen werden.
Sophie Alice ist Sängerin, Songwriterin und Klangkünstlerin. Mit ihrer ätherischen Stimme und mehrsprachigen Poesie kreiert sie einen berührenden, genreübergreifenden Sound.
Bekannt als Frontfrau von GUACAYO (u.a. Fusion, Sziget, Summerjam), entwickelt sie seit 2024 ihr Soloprojekt weiter – mit organischen, folk-inspirierten Songs wie Fairy und Mira la Luna. Sophie singt auf Spanisch, Englisch, Französisch, Deutsch – und manchmal in ihrer eigenen Sprache. Ihre Musik erzählt von Wandlung, Liebe zur Natur und innerer Tiefe.
Ob auf der Bühne, in ihren Retreats und Workshops: Sophie schafft Räume für Stille, Ausdruck und Heilung. Internationale Kollaborationen (u.a. mit Mose, Cuervo Cuervo, Mike Rauss) und Auftritte auf großen Bühnen Europas und Lateinamerikas spiegeln ihre globale Vision wider. Geprägt durch eine persönliche Wiedergeburt in Chile ist sie eine musikalische Brückenbauerin mit lateinamerikanischer Seele und offenem Herzen. „All I know is, I want to create bridges and touch hearts.“
Tom Shaka, US-amerikanischer Bluesman mit sizilianischen Wurzeln, wurde 1953 im Bundesstaat Connecticut geboren. Wer ihn je auf der Bühne erlebt hat, weiß, dass er den Blues nicht nur spielt, sondern ihn lebt. Seine Musik ist geprägt von tiefer Leidenschaft und Intensität. Während Tom spielt und singt, stampft sein linker Fuß unaufhörlich den Rhythmus der Songs in den Boden. Auf diese Weise zelebriert er den Blues; schweißtreibend und rau und dabei stets authentisch.
Inspiriert u.a. von den Genre-Pionieren Charley Patton, Willie Brown, Son House, Robert Johnson, Tommy Johnson, Lonnie Johnson, John Lee Hooker und Muddy Waters begann seine Karriere Anfang der 70er Jahre in Nashville, Tennessee. Nach einem Aufenthalt 1976/77 in Amsterdam, wo er als Hausmusiker im berüchtigtem Rotlichtviertel spielte, ließ er sich in Hamburg nieder, wo er von 1977-83 lebte und arbeitete, hauptsächlich als Solist aber auch gelegentlich in Duo mit seinem Freund Tony Sheridan. Hier trat er in legendären Hamburger Clubs wie z.B. Onkel Pö’s Carnegie Hall, Remter, Fabrik, Danny’s Pan, Logo, etc. auf. Die 80er Jahre (1983-89) verbrachte er in der Musikmetropole Austin, Texas. Heute lebt Tom Shaka in der Lüneburger Heide und genießt ein außerordentlich hohes Renommee in der internationalen Bluesszene.
Catering und Technik werden von Schüler*innen der Sadtteilschule Altona unterstützt.
Und wer weiß: Vielleicht kommt sogar der Nikolaus?
Um Reservierung wird gebeten unter:
info@btreff.altonanord.de bzw.
Tel. 040 42 10 27 10
Dieses Projekt wird aus Mitteln der Stadtteilkutur des Bezirksamtes Altona aufgrund eines Beschlusses des Ausschusses für Kultur und Bildung der Bezirksversammlung gefördert.
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