Andreas Wachter ist eine unverwechselbare Größe der realistischen Gegenwartsmalerei. Die Ausstellung „Der Rand“ im Weißen Haus in Markkleeberg zeigt jetzt alte und neue Arbeiten des international renommierten Malers, der im Mai seinen 75. Geburtstag feiert.
Nach der Ausbildung zum Plakatmaler begann der gebürtige Chemnitzer 1974 sein Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Prof. Arno Rink und Volker Stelzmann, heute hängen seine Werke in den Metropolen der Welt.
Wachters kreative Interessen sind vielseitig. Er spielte in der Musikgruppe Linda Neutral, improvisierte mit historischen und modernen Instrumenten und hat unüberhörbar Lust am Entdecken neuer Musik. Er formt Plastiken aus Bronze und Ton und er malt. Und wie er malt!
Andreas Wachter beherrscht sein Handwerk meisterhaft, ob im Streichholzschachtel- oder Großformat. Seine faszinierende Technik steigert sich kontinuierlich. Seine Malerei ist im Laufe der Jahre farbintensiver, sein Strich noch feiner geworden. Seine Bildsprache ist gewaltig - und bleibt rätselhaft.
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