13.06.2026 MUSIKZIMMER zum Art:Walk Festvial // KONZERT
20:00 Ferment (elektro/akustisch)
21:00 Hackedepicciotto (Ex-Einstürzende Neubauten)
Abschluss: DJ-Set Get Over it Collective
Tickets: tinyurl.com/wekuzi
Hackedepicciotto: Seit über 20 Jahren entwickeln und verfeinern Alexander Hacke (ehemals Einstürzende Neubauten) und die Künstlerin, Musikerin und Filmemacherin Danielle de Picciotto (Mitbegründerin der Love Parade) gemeinsam eine symbiotische Arbeitsweise. Tiefgründige Intuition und eine kreative Gleichberechtigung ermöglichen beiden Künstlern die Freiheit, zu experimentieren und sich weiterzuentwickeln. Jeder von ihnen war von Anfang an ein Pionier. Alexander Hacke begann Anfang der 80er-Jahre mit 14 Jahren mit Kassettenloops zu experimentieren und schloss sich später Einstürzende Neubauten an, um Musik zu schaffen, die Generationen von Musikern beeinflussen sollte. Danielle de Picciotto, fasziniert von der frühen elektronischen Tanzmusik, gründete 1989 die Berliner Love Parade und tat sich später mit Gudrun Gut zusammen, um eine ihrer Zeit weit vorausgeeilte, feminine Version elektronischer Musik zu kreieren. 2001 begannen Hacke und de Picciotto ihre Zusammenarbeit und schufen das, was das Duo selbst als Symphonic Drone bezeichnet: eine Mischung aus Industrial-Beats, elektronischen Klängen mit klassischen Harmonien und Melodien, angereichert mit Kehlkopfgesang, Drehleier und gesprochenem Wort. Daniel Miller von Mute beschreibt ihre Musik als „ein eigenes Genre, etwas Neues und sehr Faszinierendes“. Vergleichbar mit einer modernen, musikalischen Version von Bonnie und Clyde, eilen sie von Konzert zu Konzert und veröffentlichen Alben in rasantem Tempo.
FERMENT: Frauke Berg, Julia Bünnagel und Anja Lautermann entwickeln in ihren Performances erstaunliche Ansätze für Klangtexturen, die einerseits auf kompositorischen Strukturen der „Neuen Musik“ beruhen, andererseits architektonisch anmutende Konstruktionen hervorbringen, oder sich aus improvisatorischen Elementen aufbauen. Mikrofonierte Objekte, synthetische und elektronische Klänge, klassische, selbstgebaute analoge und digitale Instrumente, gesampelte Fragmente, präparierte Schallplatten und die menschliche Stimme erzeugen ihre eigene innere Mechanik. Geräusche, exzentrische Rhythmen, Stimme und experimentelle Melodien bilden den sich wiederholenden hypnotischen Klang der drei Musikerinnen. Expansiver Lärm verschmilzt zu fein ziselierten, minimalistischen Atmosphären, die zu bedrohlich rauen, rumpelnden Beats anwachsen - so entsteht ein faszinierender musikalischer Bastard aus Performance, moderner E-Musik, Klangerzeugungsexperimenten und eigenwilliger Hausmusik. Berg/Bünnagel/Lautermann thematisieren in ihren Performances mit klang-künstlerischen Mitteln grundsätzliche Fragen nach Zusammengehörigkeit, Abgrenzung, Stabilität, Veränderbarkeit, Durchlässigkeit, Dominanz, aber auch Vertrauen, Zugewandtheit, Solidarität und Individualität – um durch diese künstlerische Praxis verschiedene Perspektiven, Muster und Visionen im Hinblick auf komplexe Zusammenhänge zu hinterfragen. Ihre Auftritte sind immer Vorstöße zu neuen, individuellen Klängen und Strukturen, die spannende Zugänge, für Hörer*innen unterschiedlichster Herkünfte, eröffnen.
Weiters Festivalprogramm:
16-18:00 UNHEARD - Upcycling · Elektronik · Kollektive Improvisation
mit Louretta & Dr. Schmitt (Eintritt UNHEARD frei, auch ohne Festival/Konzertticket)
präsentiert vom DIY Synth Sound Art Festival Düsseldorf
Preisinformation:
Tickets via Art:walk Festival (100 Plätze für Festivalticketinhaber) oder normales Konzertticket via Eventim (ab 20€ inkl. VVK)
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