Anne Schloen und Harriet Zilch, Kuratorinnen der Ausstellung "Colour Crush" im Gespräch mit dem Künstler Sebastian Kuhn.
Zahlreiche Skulpturen und Installationen des Künstlers Sebastian Kuhn kreisen um optische und wahrnehmungsbezogene Phänomene. Faltungen, Spiegelungen, Transparenzen und Reflexionen sind dabei keine dekorativen Effekte, sondern konstituierende Elemente seiner Arbeiten. Licht fungiert nicht bloß als Mittel der Sichtbarmachung, sondern als eigenständiges Material: Es definiert Räume, moduliert Oberflächen, erzeugt Farbe und bindet die Bewegung der Betrachtenden in das Werk ein. Auf diese Weise wird das Verhältnis von Objekt, Raum und Wahrnehmung kontinuierlich neu verhandelt.
Charakteristisch für Kuhns Arbeit ist die Transformation industrieller oder alltäglicher Fundstücke: Durch Dekonstruktion und Neucodierung verlieren sie ihre ursprüngliche
Funktion und schaffen für die Betrachtenden neue räumliche und visuelle Erfahrungsräume.
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