Das sagt der/die Veranstalter:in:
Der Rat der Stadt Köln hat beschlossen, in der Südstadt ein Suchthilfezentrum zu planen. Mit Konsumräumen, psychosozialer und medizinischer Beratung, tagesstrukturierenden Maßnahmen und Notschlafstellen soll auf die Zuspitzung der offenen Drogenszene in Köln reagiert werden. Ein wichtiger Bestandteil des Konzepts ist der Schutz der Nachbarschaft.
Die Pläne haben vor allem bei den Anwohnenden Sorgen und Ängste ausgelöst. Daneben gibt es jedoch auch Stimmen, die sich - trotz aller Fragen - mit Blick auf das Leid und die notwendige Unterstützung der suchterkrankten Menschen für die Errichtung des Suchthilfezentrums einsetzen. Der Abend bietet die Gelegenheit, Erfahrungen aus anderen Städten sowie Perspektiven aus der Wissenschaft und von Menschen mit Suchterfahrung zu hören. So soll auf dem Weg zum Suchthilfezentrum ein realistischer Blick auf die Chancen und Risiken der Einrichtung ermöglicht werden.
Im Gespräch mit der Moderatorin Dr. Sandra Dybowski diskutieren an dem Abend:
Sebastian Dückers
Beratungsstelle für Alkohol- und Drogenfragen, Caritas Krefeld
Stefan Lehmann
Sachgebietsleitung der Suchthilfe der Stadt Köln, Leiter des Drogen-konsumraums am Neumarkt
Angelika Schels-Bernards
Arbeitsausschuss Drogen und Sucht, Freie Wohlfahrtspflege NRW
&
Torsten Zelgert
JES NRW, Netzwerk von Drogen gebrauchenden Menschen, Ehemaligen und Substituierten
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Karl Rahner Akademie und Südi bleibt solidarisch
Do, 07.05. 19-20.30 (2 UStd)
Dieser Kurs ist kostenlos.
Wir danken aber für die Anmeldung.
Nr. 2169H
Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln
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