Über 1000 Fotografien von Jean Molitor zeigen die globale Architekturmoderne im UNESCO-Welterbe Zollverein. Auf der Bunkerebene der eindrucksvollen Mischanlage verbindet die Präsentation Baugeschichte, kulturelles Erbe und interaktive Vermittlungsformate zu einem internationalen Ausstellungserlebnis.
Seit 2009 dokumentiert der Berliner Fotograf Jean Molitor die globale Architekturmoderne auf allen Kontinenten – von NRW über Europa, Amerika und Indien bis nach Asmara in Eritrea. Seine präzise Bildsprache verbindet dokumentarische Genauigkeit mit künstlerischem Anspruch und macht bedrohte Bauwerke sichtbar. Seit 2016 wird Jean Molitors Arbeit durch Dr. Kaija Voss fachlich begleitet; für die Präsentation auf Zollverein hat die Architekturhistorikerin ebenfalls die wissenschaftliche Begleitung übernommen.
Jean Molitor, geboren 1960 in Berlin, studierte künstlerische Fotografie an der Leipziger Hochschule für Grafik bei Arno Fischer. Seit 1994 ist er freischaffender Fotograf für Magazine, Zeitungen und Industrie. 2009 startete er sein Projekt bau1haus, für das er durch Afrika, Nord- und Südamerika, Europa und den Nahen Osten reiste.
Kaija Voss, geboren 1965 in Berlin, studierte Architektur in Weimar, promovierte 1998 in Hannover und arbeitete anschließend u.a. an der Technischen Universität Dresden, für die Süddeutsche Zeitung und an der AMD Akademie Mode & Design der Hochschule Fresenius München. Sie veröffentlichte zahlreiche Beiträge zu Themen der Bau- und Kunstgeschichte und verfasste u.a. die Texte zu den Publikationen des bau1haus-Projekts von Jean Molitor.
Weitere Informationen zur Ausstellung und einen Überblick über das Begleitprogramm finden Sie hier: www.zollverein.de
Preisinformation:
Pay what you want: 3 / 5 €
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