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BEETHOVEN-ZYKLUS II
Ludwig van Beethoven: Streichquartett Nr. 6 B-Dur op. 18/6 »La Malinconia«, Streichquartett Nr. 15 a-Moll op. 132
Quatuor Ebène
Man muss sich immer vergegenwärtigen, dass Beethoven bereits 28 Jahre alt war, als er mit der Komposition seiner ersten Quartette op. 18 begann. Es sind also bereits reife Werke, die sich zwar musikalisch noch an Mozart orientieren, sich in ihren technischen Ansprüchen aber deutlich von diesem unterscheiden. Im Scherzo des Streichquartetts Nr. 6 B-Dur sah Arnold Schönberg rund 100 Jahre später Beethoven gar schon als großen »Neuerer in Bezug auf den Rhythmus«. Die modernste Passage im 6. Quartett ist die langsame Einleitung zum Schlusssatz, welche die Überschrift »La Malinconia« trägt und in dessen Verlauf sich ständig und unvorbereitet die Tonarten ändern. Der Beethoven-Forscher Joseph Kerman umschrieb es daher einmal als »kleines harmonisches Labyrinth«. Das Quartett Nr. 15 a-Moll, 1825 komponiert und noch im selben Jahr in Wien uraufgeführt, hat als erstes fünf Sätze und beansprucht eine Aufführungsdauer von rund einer Dreiviertelstunde. Auf diese »Brückenform« mit symmetrisch um einen zentralen Satz angeordneten Stücken sollten sich später z. B. Gustav Mahler in seiner 5. und 7. Sinfonie sowie Béla Bartók in seinen Streichquartetten Nr. 4 und 5 beziehen ...
Foto: Julien Mignot
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