Das sagt der/die Veranstalter:in:
Rollstuhlfahrerplätze erhalten Sie beim Veranstalter.
Keine weiteren Ermäßigungen für Rollstuhlfahrer/Begleitperson möglich.
Audio- und Videoaufzeichnungen sowie Fotografieren der Veranstaltung sind nicht gestattet.
Die Glocke Veranstaltungs GmbH weist darauf hin, dass Jacken, Mäntel, Rucksäcke, Schirme und ähnliche Gegenstände aus Sicherheitsgründen kostenpflichtig an der Garderobe abzugeben sind.
BEETHOVEN-ZYKLUS IV
Ludwig van Beethoven: Streichquartett Nr. 1 F-Dur op. 18/1, Streichquartett Nr. 10 Es-Dur op. 74 »Harfenquartett«, Streichquartett Nr. 9 C-Dur op. 59/3 »Rasumowsky«
Quatuor Ebène
Das Streichquartett Nr. 1 F-Dur ist 1799 eigentlich als zweites Werk von Opus 18 entstanden. Mit seiner einschneidenden Revidierung von 1801, in der Beethoven besonders die ersten beiden Sätze stark überarbeitete, ging er entscheidend über Haydn hinaus – und stellte es wohl bewusst an den Anfang seiner Serie! Der Beiname »Harfenquartett« für Opus 74 stammt nicht von Beethoven selbst, sondern geht auf eine Rezension zu den harfenartigen Pizzicati des ersten Satzes zurück. Das für Beethoven vergleichsweise freundlich-heitere Werk ist mit seiner Eingängigkeit auch eine Reaktion auf seine zuvor entstandenen drei »Rasumowsky«-Quartette. Mit einer für Streichquartette bis dahin unbekannten Komplexität stellten sie einen Wendepunkt in Beethovens Schaffen dar. Gerade die Kühnheit und Modernität dieser heute so klassisch wirkenden Werke, stießen auf viel Ablehnung und Unverständnis – auch bei den ausführenden Musikern. Der Cellist Bernhard Romberg trat sein Notenblatt mit Füßen, andere sprachen von »verrückter Musik« und selbst der so eng mit Beethoven arbeitende Geiger Ignaz Schuppanzigh hielt diese Musik anfangs für einen schlechten Scherz.
Foto: Julien Mignot
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