Gespräch zur Ausstellung Ode to Eris von Roxana Rios für nicht-sehende und sehende Personen mit Alem Kolbus (sehend) und Sebastian Schulze (blind).
Roxana Rios (*1994 Hannover) setzt sich in der vom MdbK beauftragten Serie Ode to Eris in Form von fotografisch-performativen Neuauffassungen mit ausgewählten Werken der Dauerausstellung auseinander. Rios‘ künstlerische Praxis zeichnet sich durch die kritische Auseinandersetzung mit historisch gewachsenen Narrativen und ganz besonders mit den Verbindungen zwischen Bild- und Wissensproduktion aus – also letztlich mit der Frage, wie sich bestimmte Bildmuster in der Porträtmalerei, beispielsweise Geschlechterstereotype, bis heute fortgeschrieben und verfestigt haben. Der Körper gilt Roxana Rios dabei als „Konstrukt, Material und Repräsentantin innerhalb gesellschaftlicher (An-)Ordnungen“.
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