30.04. / Einlass 19 Uhr / Beginn 20 Uhr / VVK 10 € (zzgl. Geb.) / AK 15 €
Doppelkonzert
Bloodflowers / Neumatic Parlo
Am Donnerstag, den 30. April, wird es laut, hart, psychedelisch und nostalgisch in der Musikbar im Bunker: beim Doppelkonzert von Bloodflowers und Neumatic Parlo!
Dass Bloodflowers cineastische Welten erschaffen können, ist spätestens seit ihrem Debütalbum „NEBULA“ (2023) und dem Ritterschlag durch das Visions Magazine bekannt („David Lynch würde hier Inspiration finden“). Doch wer glaubt, die Band ruhe sich auf sphärischen Träumereien aus, hat die Rechnung ohne ihre aktuelle Metamorphose gemacht.
Härter, kompromissloser, lauter. Die neuen Songs der Bloodflowers markieren einen Wendepunkt. Während die indonesische Sängerin und Gitarristin Nadia Wardi weiterhin für die spirituelle Tiefe und die einnehmenden Melodien sorgt, hat die Band den Regler für die neuen Aufnahmen deutlich nach rechts gedreht. Das Ergebnis ist ein Sound, der den Psychedelic Rock mit der rohen Energie des Stoner Rock und einer neuen, kantigen Härte auflädt.
Tristan Müller (Gitarre), Yanco Przyborowski (Bass) und Matthias Köhnen (Schlagzeug) lassen die Verstärker nun öfter im Fuzz-Gewitter aufheulen. Die Melodien sind geblieben, doch das Fundament ist massiver geworden. Licht und Schatten weichen einer intensiven Dynamik, die live wie eine physische Welle über das Publikum rollt.
Bloodflowers 2026 – das ist nicht mehr nur eine Reise durch die Gedankenwelt, sondern eine energetische Ansage. Eine Geschichte von Mut und Kraft, die jetzt mit noch mehr Druck erzählt wird.
Die Düsseldorfer Neumatic Parlo überqueren auf ihrer soundlichen Reise nicht lediglich den Rhein, sondern durchschwimmen auf ihrem Debütalbum play it as it lays gleich auch den Ärmelkanal: Vom Gitarrensound der frühen 90er durchnässt nehmen die fünf Musiker gekonnt Platz neben UK-Größen der jüngeren Vergangenheit – Fans von Shame, Squid oder Dry Cleaning kommen hier auf deutlich mehr als ihre Kosten, so dringlich, einfallsreich und gänzlich undeutsch klingt das alles!
Von Joan Didions gleichnamigem Roman inspiriert, erzählen Neumatic Parlo auf play it as it lays von vereinsamten Massen, ziellosem Ehrgeiz und dem Verzweifeln an der Großstadt. Sie tragen Didions urbane Zukunftsangst vergangener Tage ins Jetzt und machen sie dabei um so stärker fühlbar. Zwischen Betontürmen aus Gitarren wuchert immer wieder scharfsinnig-schöne Lyrik, die dem Weltschmerz eines enttäuschten Stadtromantikers Ausdruck verleiht.
Die zehn Songs auf play it as it lays prasseln als verzerrter Schauer auf uns herab, nehmen sich den nötigen Raum und überfluten ihn ganz zeitgemäß mit Reizen. In einer Echokammer aus Feedbackschleifen werben energische Riffs um eine Aufmerksamkeit, die sie ungeteilt verdient haben. Auf Albumlänge entfaltet sich so ein emotionaler Sog, dem wir uns einfach nicht entziehen können und wollen. Neumatic Parlo haben so viel Liebe zum Detail in ihre Kunst gesteckt, dass wir sagen möchten: Es gibt doch Hoffnung!
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