Eine lebendige Anatomiepuppe seziert sich selbst mit Worten, um Körpergrenzen immer wieder aufs Neue zu verhandeln: die unwahrscheinliche Schnittstelle zwischen lesbischen* Wortintimi täten, kolonial-patriarchaler Medizingeschichte und Performancekunst.
Die Wiener Tanz-, Stimm- und Performancekünstlerin Veza Fernández zeigt mit „Chantal, the body is a text longing for perspective“ ein intimes anatomisches Spektakel, das in Worten und Bewegung den Körper seziert. Chantal ist eine prismatische Figur, eine lebendige Anatomiepuppe, die aus den Stimmen auf der Bühne entsteht. In beeindruckenden Textwelten, zwischen Sinnlichkeit, Theorie und Witz, gestalten die Performer*innen das anatomische Theater radikal neu, in einer Inszenierung des Inneren jenseits patriarchaler Normen.
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In her piece “Chantal, the body is a text longing for perspective”, Viennese dance, voice and performance artist Veza Fernández shows an intimate anatomic spectacle that discloses the body as an overflowing text. Chantal is a prismatic figure, a living anatomy doll that unfolds from within each of the voices on stage. Using im posing text worlds, amid sensuality, theory and wit, the performers radically redesign anatomical theatre in a staging of the inside beyond patriarchal norms.
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