Das sagt der/die Veranstalter:in:
21. April 2026 / 19.30 Uhr / Literaturcafé
Christoph Links »Verschwundene Verlage. Ein unbekanntes Kapitel ostdeutscher Kulturgeschichte«
Moderation: Mark Lehmstedt
Zum Ende der DDR gab es nur noch 78 zentral zugelassene Verlage, obwohl von der Sowjetischen Militäradministration nach 1945 mehr als 200 eine Genehmigung erhalten hatten. Der Verlagshistoriker Christoph Links hat die Geschichte von 150 verschwundenen Verlagen recherchiert und geht in seinem Buch der Frage nach, warum und wie sie verschwanden. Wurden sie vom Staat aus politischen Gründen enteignet, steuerrechtlich zum Aufgeben gezwungen, sind sie in den Westen abgewandert, haben sie aus eigenem Antrieb aufgegeben oder wurden sie gegen ihren Willen fusioniert? Dahinter steht die grundsätzliche Frage, mit welchen Mitteln und Methoden die SED-Führung im Bereich der Kulturwirtschaft agierte und wie sie geistige und wirtschaftliche Konkurrenz aus dem Wege räumte, um für die bevorzugten Firmen finanziell ertragreiche Monopolstellungen zu schaffen.
Christoph Links stellt sein Buch, erschienen im Ch. Links Verlag, im Gespräch mit dem Leipziger Verleger Mark Lehmstedt vor und präsentiert außergewöhnliche Fälle aus der Region.
Eintritt: 10,- / 7,- EUR ǀ Veranstaltung des Literaturhauses Leipzig e.V.
Ermäßigungsberechtigt sind Behinderte und deren Begleitperson (nur bei Eintrag im Behindertenausweis), Arbeitslose, Schüler:innen und Studierende (bis 35) sowie Inhaber:innen des Leipzig-Passes oder eines Ehrenamtsausweises, jeweils nur bei Vorlage des Ausweises.)
Preisinformation:
Ermäßigungsberechtigt sind Behinderte und deren Begleitperson (nur bei Eintrag im Behindertenausweis), Arbeitslose, Schüler:innen und Studierende (bis 35) sowie Inhaber:innen des Leipzig-Passes oder eines Ehrenamtsausweises, jeweils nur bei Vorlage des Ausweises.)
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