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Deutsch-Französischer Salon

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause!

Familiengeschichten deutsch-französischer Paare der Nachkriegszeit

Lesung und Gespräch mit den Autoren Sylvie Méron-Minuth und Christian Minuth

Das Buch „Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause!“ lässt uns besser verstehen, wie sich nach dem zweiten Weltkrieg der Übergang vom Feindbild zum „Freundbild“ vollzogen hat. Die Gesamtzahl der französischen Kriegsgefangenen in Nazi-Deutschland belief sich auf 1.300.000 bis 1.800.000. Im Juni 1944 gab es etwa eine Million deutsche Kriegsgefangene in Frankreich, ungefähr 40.000 von ihnen blieben in Frankreich. Was wurde aus ihnen?

Sylvie Méron-Minuth und Christian Minuth (Professoren  an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg) haben Jahre lang recherchiert, Interviews geführt, Lebensgeschichten aus der Nachkriegszeit gesammelt. Sie präsentieren spannende und rührende Lebensgeschichten von binationalen Paaren der ersten Stunde, von Mauricette, Heinrich (Henri), Arlette und Hubert, Géraldine und die unglaubliche Geschichte ihrer Eltern, Alain, Annie und Sylvie, Sandrine. Was verbindet diese Familiengeschichten? Die harte Kriegs- und Nachkriegszeit, die Suche nach einem sicheren Ort und nach Frieden und die Überwindung von Vorurteilen.

Moderation: Catherine Gebhardt-Bernot

Eine Veranstaltung des Fördervereins Deutsch-Französischer Kultur e.V.

Buchtitel: Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause! Von Sylvie Méron-Minuth und  Christian Minuth, Springer Fachmedien, Wiesbaden, 2024. Französischer Originaltitel: Comme s´il n´y avait pas assez de Français! Histoire de familles de couples franco-allemands de l´après-guerre (1945-1963), Editions MAïA, Paris,2023

Preisinformation:

10 € Tageskasse / 7,50 € für Schülerinnen und Studierende

Location

Kulturzentrum Merlin Augustenstraße 72 70178 Stuttgart

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