Die vietnamesisch-amerikanische Künstlerin Diane Severin Nguyen präsentiert im Haus der Kunst erstmals eine völlig neue Werkreihe, in deren Zentrum ein neuer Film steht, der durch Fotografien, Skulpturen und eine partizipative kinetische Installation ergänzt wird. Die Ausstellung vertieft Nguyens Auseinandersetzung mit den Politiken der Opferrolle und dem, was sie als „Zwickmühle des sentimentalen Blicks“ beschreibt: eine paradoxe Situation, in der brutalisierte Personen ermutigt werden, ihre Verletzlichkeit zu zeigen und diese Offenheit gleichzeitig bestraft wird. Die Künstlerin untersucht, wie die Wahrnehmungen von Krieg und Gewalt sich in unser zeitgenössisches Selbstverständnis einschreiben und Identität mitformen.
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