Wenn über die Macht großer Tech Konzerne gesprochen wird, richtet sich der Blick in Europa meist auf unsere Abhängigkeit von US amerikanischen Software und Plattformunternehmen. Dabei wird häufig übersehen, dass diese Unternehmen ihre heutige Marktmacht nicht zuletzt durch die intensive Nutzung von Daten, Ressourcen und Arbeitskräften aus dem Globalen Süden aufgebaut haben.
Der Journalist Ingo Dachwitz untersuchte gemeinsam mit Sven Hilbig diese Zusammenhänge in seinem Buch „Digitaler Kolonialismus. Wie Tech Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteilen“. Im Rahmen des Digital Fight Club wollen wir mit Ingo Dachwitz über seine Thesen ins Gespräch kommen und gemeinsam diskutieren, wie digitale Abhängigkeiten entstehen, welche globalen Ungleichheiten sie verstärken und welche Alternativen es gibt.
Im Mittelpunkt stehen dabei folgende Fragen:
Die Veranstaltung findet in Präsenz im Medienkulturzentrum Dresden und als Livestream statt. Zur besseren Planung freuen wir uns über eine Anmeldung für die Teilnahme in Präsenz über diese Seite. Dies sichert Ihnen auch einen Platz vor Ort. Aber auch kurzentschlossene Besucher und Besucherinnen sind willkommen.
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