Themenführung zur Sonderausstellung
Ein Holländer in Klein-Paris – Paul de Wit und die Musikwelt
Alles hat einen Anfang – so auch jede Sammlungsgeschichte und die Wiederentdeckung historischer Klangbilder. Das Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig geht zurück auf das Engagement des aus Maastricht stammenden Musikenthusiasten Paul de Wit, der 1879 in Leipzig seine Wahlheimat fand, sich als Musikverleger, Sammler, Musiker und Hersteller von Musikinstrumenten profilierte und durch seine internationalen Kontakte, Freundschaften und Geschäftsbeziehungen einen bislang viel zu wenig beachteten Einfluss auf die europäische Musikkultur ausübte.
Die unter Paul de Wit angelegte Sammlung bildet den historisachen Ursprung des Musikinstrumentenmuseums. Die Sonderausstellung präsentiert Leben und Wirken dieser faszinierenden Persönlichkeit. Zahlreiche bislang nicht gezeigte Exponate vermitteln einen Eindruck der Sammelleidenschaft und Expertise, von der Ethik des Schutzes von Kulturgut und dem entstehenden Bewustsein über das Verhältnis von Original und Restaurierung in der vom Historismus geprägten Zeit um die Wende zum 20. Jahrhundert. Paul de Wit verstand es, das Interesse an historischen Musikinstrumenten unter Wissenschaftlern, Musikern und Instrumemntenbauern zu wecken und neben dem modernen Musikbetrieb nachhaltig zu etablieren.
Der Treffpunkt ist im 1. OG des GRASSI
Kosten sind im Eintrittspreis enthalten.
Preisinformation:
Freier Eintritt bis 18 Jahre, Begleitperson für Schwerbehinderte (Ausweis B); Presse; Mitarbeitende und Studierende der Universität Leipzig; ICOM-Mitglieder; DMB-Mitglieder; Mitarbeiter Leipzig-Details; Familien-Pass-Sachsen Ermäßigungen: Studierende, Azubis, mit Schwerbehindertenausweis, Leipzig-Pass, Leipzig-Card, Ehrenamtspass
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