Theodor Wonja Michael wurde 1925 als Sohn eines kamerunischen Vaters und einer
deutschen Mutter geboren. Er und seine Geschwister verloren früh beide Eltern und lebten
ab 1933 in Angst: vor Zwangssterilisation, öffentlicher Demütigung, bloßem Gesehenwerden. Um zu überleben, musste die Familie in rassistischen ‚Menschenschauen‘ auftreten. In der NS-Zeit war Theodor Wonja Michael gezwungen, in rassistischen Filmen mitzuwirken und Zwangsarbeit zu leisten. Nach 1945 studierte er, wurde Journalist und Zeitzeuge. Zur Erinnerung in der nach ihm benannten Bibliothek kommt auch seine Enkelin.
Die Veranstaltung findet im Rahmen von Denk Mal Am Ort Köln 2026 statt.
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