Von zweien, die auszogen, Erlösung zu finden: In einer mythischen, mittelalterlichen Welt entdeckt Parsifal, dass wahre Erfüllung und Heilung nur durch Mitgefühl und bedingungslose Liebe möglich sind. In seinem Bühnenweihfestspiel Parsifal feiert Richard Wagner das Streben nach wahrer Erkenntnis als Mittel zur Rettung der menschlichen Seele.
Im Milieu von Kriminalität und Prostitution hingegen – Schauplatz von Béla Bartóks Tanzpantomime Der wunderbare Mandarin – findet ein geheimnisvoller Chinese erst durch die Liebe Erlösung und Frieden. Die Uraufführung von Bartóks wohl kompromisslosestem Meisterwerk 1926 in Köln wurde ein Theaterskandal – und zugleich ein Skandal in Bezug auf die Freiheit der Kunst: Der damalige Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer verbot weitere Aufführungen. Heute gehört Der wunderbare Mandarin zu den ganz großen, zukunftsweisenden Kompositionen des 20. Jahrhunderts. Andrés Orozco-Estrada und ein erlesenes Solisten-Ensemble machen sich auf die Reise durch Welten der Finsternis und des Lichts.
Béla Bartók
Der wunderbare Mandarin op. 19, Sz. 73
Tanzpantomime in einem Akt
1918/26
Richard Wagner
Parsifal WWV 111
3. Aufzug
1877–82
Sebastian Kohlhepp Tenor (Parsifal)
Jordan Shanahan Bariton (Amfortas)
Georg Zeppenfeld Bass (Gurnemanz)
Chor der Oper Köln
Andrés Orozco-Estrada Dirigent
Preisinformation:
Tickets für junge Erwachsene 8€ Preise 60/48/26/20/12 €
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