Es wirkt nicht, aber dafür langsam – Komödie von Alexander Estis (UA)
Ein mysteriöser Patient wird mit einer Schusswunde ins Krankenhaus eingeliefert. Er schwebt in Lebensgefahr. Die Krankenschwester pflegt ihn – und versucht, sein Geheimnis zu ergründen. Muss sie ihn dafür verführen? Oder foltern? Oder beides zugleich?
Jedenfalls wird sie mit ihm alle Metamorphosen des Schmerzes durchschreiten und sich auf eine aberwitzige Irrfahrt durch sämtliche Ärgernisse des Gesundheitssystems begeben müssen: Unerreichbare Ärzte, unverfügbare Medikamente, unverständliche Fachwörter, unleserliche Rezepte, unendliche Wartezeiten, unbezahlbare Rechnungen, unheilbare Wunden.
Wird es der Patient schaffen? Will er es überhaupt? Wer ist er? Wer hat auf ihn geschossen? Wird der Arzt jemals kommen? Ist dieser Ort wirklich ein echtes Krankenhaus – und ist sie eine echte Krankenschwester? Können all diese Fragen gelöst werden?
Nichts ist klar, nichts ist sicher, nichts belanglos und doch nichts ganz ernst in diesem grotesk-hintergründigen, realistisch-surrealen Delir voller aberwitziger und zugleich hochpoetischer Dialoge, die das Gefühl des Schmerzes selbst sezieren – ein einsames und zugleich verbindendes Gefühl, das wir alle kennen, ob Liebesschmerz oder Weltschmerz, Regelschmerz oder Phantomschmerz, Lustschmerz oder Verlustschmerz.
Mit Sarah Steinbach und Lucas Janson
Regie Magdalena Schönfeld
Dramaturgie und Produktion Philipp Wolpert und Tobias Frühauf
Dauer: 90 Minuten und eine Pause
Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg im Rahmen der Projektförderung für professionelle Privattheater.
Preisinformation:
Regulär 25 € Abendkasse 27 € ermäßigt 17 €
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