FOTO: © EMAF 2026

European Media Art Festival 2026

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Filme · Videos · Installationen · Performances · Vorträge · Ausstellung

In seinen Programmen greift das EMAF Entwicklungen und Diskurse auf, die unser gesellschaftliches Zusammenleben prägen – seien sie künstlerischer, technologischer oder politischer Art. Diese Auseinandersetzung findet insbesondere im Rahmen des Festivalthemas statt.

Mit dem diesjährigen Schwerpunkt »An Incomplete Assembly« (Eine unvollständige Versammlung) möchten wir die Rolle und Verantwortung von (Kunst-) Institutionen beleuchten: Welche Freiräume können und müssen sie bieten, wo verhindern sie aber auch offenen Austausch und Begegnung? Welchen Nutzen haben sie für wen, und auf wessen Kosten? Wie können ihre Ressourcen so genutzt oder umgeleitet werden, dass sie positive Veränderungen anstoßen?

Die von Inga Seidler kuratierte Ausstellung (Kunsthalle Osnabrück bis 25. Mai 2026) denkt Institutionen als »performative Ensembles«, als choreografierte Abläufe, als kollektive Gefüge aus Rollen, Rhythmen und stillen Vereinbarungen, die sich lesen, anpassen, stören und improvisieren lassen.

Das Filmprogramm zum Thema »An Incomplete Assembly«, kuratiert von Ana Vaz, versucht unsere Vorstellung von Film als abgeschlossenes Werk zu erweitern. Es untersucht Praktiken, die ihren Entstehungsprozess nicht als Mittel zum Zweck, sondern als zentralen Bestandteil der Werke selbst betrachten. »What Is Needed«, kuratiert von Raquel Schefer und Philip Widmann, widmet sich in Filmscreenings und Gesprächen der Mostra Internacional de Cinema de Intervenção, einem Festival, das 1976 im postrevolutionären Portugal stattfand.

Die von Franziska Pierwoss kuratierten Talks & Workshops befassen sich praxisorientiert mit den alltäglichen Realitäten der Kulturarbeit. Das Programm fragt, wie wir arbeiten – vor Ort, im Prozess und in Beziehung zueinander.
Die Reihe »Artist in Focus« ist in diesem Jahr der Künstlerin Marwa Arsanios gewidmet. In ihren Filmen begleitet sie feministische Kollektive und Initiativen im irakischen Teil Kurdistans, in Syrien, im Libanon und in Kolumbien, die für ihr Recht auf Land und Selbstbestimmung, die Widerherstellung von historischem Gemeineigentum und die Weitergabe von Wissen kämpfen. Neben ihren eigenen Arbeiten zeigt Arsanios Filme weiterer Autor:innen, ergänzt durch Workshops, Lesungen und Gespräche mit Gästen.

Die überaus erfolgreiche Expanded Cinema-Reihe »Unburdened Recollections« wird in diesem Jahr mit neuem Konzept fortgesetzt. Die Initiator:innen Anja Dornieden und Juan David González Monroy haben das Kurator:innenduo Mark Toscano und Zena Grey aus Los Angeles eingeladen, an zwei Abenden experimentelle Filme und Videos aus den 1960er und 70er Jahren zu zeigen, die nicht nur unsere Wahrnehmung, sondern auch das Bewusstsein erweitern. In der International Selection und den Features Films sind in diesem Jahr 30 aktuelle Kurz- und vier Langfilme zu sehen, die wir in Dialog bringen mit drei weiteren historischen Arbeiten.

Weiterführende Infos sind unter www.emaf.de zu finden.

verschiedene Zeiten
Veranstalter: Int. Experimentalfilm Workshop e.V.

bestuhlt, freie Platzwahl

Preisinformation:

3er-, 5er-, und Tages-Tickets sowie Festivalpässe gibt es ab 22. April, 14 Uhr am Infocounter in der Lagerhalle. Einzeltickets gibt es an den Abendkassen der Veranstaltungsorte. Informationen zu den Tickets unter www.emaf.de/service

Location

Lagerhalle Osnabrück Rolandsmauer 26 49074 Osnabrück
Lagerhalle Osnabrück
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