Ambivalenz – den Zwischenraum verkörpern
AmbivalenZa ist das zweite Thema unseres Expressive Arts Circles. Ambivalenz gehört zu unserem Menschsein: Ein inneres Schwanken, ein gleichzeitiges Ja und Nein. Vielleicht kennst du das Gefühl, Nähe zu suchen und doch Abstand zu brauchen. Dich zu entscheiden – und im selben Moment zu zögern. Egal ob in beruflichen Situationen, Beziehungen oder Zukunftswegen - Kopf, Herz und Bauch scheinen manchmal ihre eigene Sprache zu sprechen, und du stehst inmitten dieses vielstimmigen Raums. Wie ein Januskopf blickst du in zwei Richtungen, als lebten zwei Seelen in deiner Brust.
Ambivalenz fühlt sich selten bequem an. Und genau in dieser Spannung, in der Gleichzeitigkeit liegt ihr Kern.
Mögliche Fragen:
Was in mir will gehen, was bleiben?
Wie kann in der Zerrissenheit Orientierung finden?
Worauf kann ich vertrauen?
Was dich erwartet
In einer ersten Begegnung mit bekannten Bildern aus der Kunst kann Ambivalenz zur Quelle von Reflexion werden. Anschließend hast du die Möglichkeit durch Embodiment ins Spüren zu kommen. Dabei folgst du Impulsen, erkundest Spannung und Richtung. Nach der körperbasierten Praxis, gestaltest du deinen Prozess frei und kreativ – mit verschiedenen Materialien, durch Malen, Collagieren, intuitivem Gestalten oder Schreiben. Im Anschluss betrachten wir die Werke gemeinsam in der Gruppe. Du lässt dein Erleben nachklingen, im stillen Wahrnehmen oder im Teilen. Vielleicht darf sich genau im Innehalten in diesem Übergangsraum, in dem sich Zeit dehnt, etwas sortieren – Erfahrungen, Werte, innere Stimmen - und Entscheidungen reifen.
Diese Session lädt dich ein, Ambivalenz nicht auflösen zu müssen. Es braucht keine künstlerische Erfahrung – nur Neugier und Freude am Erforschen der inneren Welt.
Material, Tee und Snacks stehen bereit.
Bei Fragen gerne melden: deutschuachvaldivia@gmail.com
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Georgiana hat eine Ausbildung in Expressive Arts Therapy (Life/Art Process) abgeschlossen und studiert derzeit Kunsttherapie in Freiburg.
Ihre Arbeit verbindet kreativen Ausdruck mit körperbasierter Praxis – inspiriert von ihrer Ausbildung in Hatha Yoga in Mexiko. In ihren Sessions lädt sie dazu ein, über Bewegung, Gestalten und Symbolarbeit in Kontakt mit dem Unterbewussten zu treten.
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