FOTO: © Harilay Rabenjamina

Fampitaha, fampita, fampitàna

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Eine eindringliche Tanzperformance über Körper, Erinnerung, Herkunft und die Weitergabe von Wissen – kraftvoll, bewegend und gemeinschaftlich.

Vier Körper trotzen der kolonialen Gewalt, die sie über die Jahre geprägt hat: Soa Ratsifandrihanas neue Arbeit spürt choreografisch und musikalisch den mannigfaltigen Erzählungen des Lebens in der Diaspora nach. Zusammen mit einem Gitarristen und zwei Performer:innen begibt sie sich auf eine Reise zwischen Madagaskar und verschiedenen Kontinenten, auf der Suche nach der Geschichte von Herkunft, Bewegung, Erinnerung und ihrem Vermächtnis. In Fampitaha, fampita, fampitàna – was auf Deutsch in etwa Vergleich, Überlieferung und Wettstreit bedeutet – werden persönliche und kollektive Erlebnisse der Diaspora zu einer vielschichtigen Erzählung verwoben. Die Performance ist eine poetische Erinnerung daran, dass vererbte Überlieferungen nicht nur durch Sprache, sondern auch durch Körper, Bewegung und Klänge neue Gestalt annehmen können. Ohne jemals die Ernsthaftigkeit des Themas zu verlieren, gelingt es Ratsifandrihana und ihrem Ensemble, nahbar, humorvoll und mit Leichtigkeit die Kraft von Selbstermächtigung und Verbundenheit spürbar zu machen.

Fampitaha, fampita, fampitàna macht die Komplexität einer mehrgenerationalen Diaspora erfahrbar. Die kraftvolle und gleichzeitig berührende Performance schafft Raum für Ambivalenz, für Verstehen und Nichtverstehen – für Mehrdeutigkeit und Toleranz. Sie erinnert daran, dass kulturelle Vielfalt nicht Bedrohung, sondern gelebte Realität Europas ist.“ – die Kuratorinnen des Festivals PERFORMING DEMOCRACY

 

Im Anschluss an die Aufführung am Dienstag, den 12. Mai findet ein Publikumsgespräch statt.

Location

Organizer | Festival

Hol dir jetzt die Rausgegangen App!

Sei immer up-to-date mit den neuesten Veranstaltungen in Freiburg!