Die Schuhmarke Liberta verspricht „Freiheit. Komfort. Keine Grenzen.“ Nicht für Rita: Ihr Schuhladen ist pleite und sie nun arbeitslos. Zu allem Übel wird sie von Unbekannten auf offener Straße verschleppt und in eine Kammer gesperrt. Die Täter behaupten: „Du heißt Szilvi und bist von uns, deiner Familie, weggelaufen. Aber wir helfen dir, dich zu erinnern!“ Diese „Hilfe“ funktioniert über Nahrungsentzug und Erniedrigung. Je mehr Rita dagegen ankämpft, vom autokratischen Familienoberhaupt „Papa” und den unterwürfigen Angehörigen gebrochen zu werden, umso tiefer blickt sie hinter die Fassade der maroden Sippe – und fasst einen Plan.
Das Debüt des ungarischen Regisseurs Gábor Holtai entspinnt sich als fieses Psychospiel mit nicht vorhersehbaren Konsequenzen. Dabei fängt die hervorragende Kameraarbeit den beklemmenden Schauplatz und die Angst der Figuren meisterhaft ein.
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The shoe brand Liberta promises “Freedom. Comfort. No limits.” Not for Rita: her shoe store is bankrupt. To make matters worse, she is abducted in the open street by strangers and locked in a chamber. They claim to know her and insist they are her family, whom she ran away from. The debut feature by Hungarian director Gábor Holtai unfolds as a vicious psychological game with unforeseeable consequences.
Film: Feels Like Home (Ungarn 2025)
Regie: Gábor Holtai
Darsteller: Rozi Lovas, Áron Molnár, Dorka Gryllus
Drehbuch: Gábor Holtai, Attila Veres
Dauer: 124 min
Sprachfassung: ungarische OmeU
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