Wer einmal einen Verriss des eigenen Lieblingsbuches gelesen hat, der kennt die Empörung, die eine solche Attacke auslöst. Man will den Roman verteidigen – und damit auch sich selbst.
Der Literaturwissenschaftler Johannes Franzen fragt, warum Konflikte über Kunst und Kanon so heftig eskalieren. Er sieht im Streiten über Geschmack eine wichtige Kulturtechnik und versammelt eine Fülle von Kontroversen aus der Literatur-, aber auch Film- und Musikwelt von „Madame Bovary“ bis „Breaking Bad“. Kurzweilig analysiert er, warum wir hier so starke Emotionen entwickeln - und warum Konflikte über diese Gefühle wichtig sind.
Johannes Franzen, geb. 1984, publiziert u. a. in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, der „taz“ und auf „ZEIT Online“.
Die Veranstaltung wird moderiert von Michael Serrer, Literaturbüro NRW.
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