Gerhard Hoehme (1920–1989) zählt zu den prägenden Künstlern der europäischen Abstraktion und des Informel. Sein experimentelles Werk bewegt sich zwischen Malerei und Objekt: Von frühen tachistisch-lyrischen Bildern entwickelte er ab 1957 neue plastisch-malerische Formen und verließ das klassische Bildformat. Ab Mitte der 1960er-Jahre entstanden Raumobjekte und Installationen mit Schnüren und Kunststoffschläuchen, die Raum und Betrachter unmittelbar einbeziehen. Hoehme verstand seine Arbeiten als Energiefelder; poetische Titel verweisen auf seine Nähe zu Literatur und Musik.
Als politisch wacher artiste engagé setzte er sich mit Geschichte und Mythos auseinander. Seine Lehrtätigkeit an der Kunstakademie Düsseldorf beeinflusste zahlreiche Künstlergenerationen.
Die Ausstellung zeigt alle Leinwand- und Papierarbeiten Hoehmes aus der Sammlung Ströher sowie aus Künstlernachlässen der MKM Stiftung, ergänzt durch Werke der Gerhard und Margarete Hoehme-Stiftung. Der begleitende Katalog dokumentiert das Gesamtwerk umfassend.
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