Wenn der vermutlich berühmteste Liederzyklus der Musikgeschichte auf einen der besten Liedsänger unserer Tage trifft, klingt das nach einem Perfect Match. Vor allem wenn Julian Prégardien Schuberts »Winterreise« ins Hier und Heute holt.
Die erschütternde Geschichte von innerer Verzweiflung und der Reise in die Isolation hat 2027 genau 200 Jahre auf dem Buckel. In einer »komponierten Interpretation«, wie er seine Neufassung des Zyklus nennt, überwindet Hans Zender diese historische Distanz und hört die romantischen Lieder mit den Ohren des späten 20. Jahrhunderts: mit expressiven Klängen, dynamischen Extremen, Windmaschine und Regenblech. Schon bei der Uraufführung 1993 in Frankfurt spielte das Ensemble Modern, den Tenorpart sang damals Christoph Prégardien, der Vater von Julian.
Preisinformation:
€ 34,-
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