Wenn Mailand und Cortina d’Ampezzo 2026 die olympische Winterbühne eröffnen, richtet sich der Blick wieder auf das, was diese Spiele seit jeher ausmacht: große Emotionen, technische Höchstleistungen – und Geschichten, die weit über den Sport hinausreichen. Genau hier setzt unsere Sonderausstellung „Höher, schneller, kälter!“ an: Sie lädt dazu ein, die Winterspiele in ihren prägenden Momenten neu zu entdecken – von den Anfängen bis in die Gegenwart.
Im Mittelpunkt stehen fünf markante Austragungen, an denen sich der Wandel besonders deutlich zeigt: Chamonix 1924, die Geburtsstunde der Winterspiele vor gut 100 Jahren, Cortina d’Ampezzo 1956 ermöglicht den Blick auf denselben Austragungsort wie heute; Garmisch-Partenkirchen 1936, die ersten Winterspiele in Deutschland und zugleich ein Beispiel dafür, wie Sport politisch vereinnahmt werden kann; Albertville 1992 als Zeitenwende nach dem Kalten Krieg mit einer wiedervereinigten Mannschaft; sowie Lillehammer 1994, das für den Rhythmuswechsel steht, der den Winterspielen einen eigenen Takt gab.
Anhand ausgewählter Objekte, eindrucksvoller Fotografien und überraschender Hintergrundgeschichten zeigt die Ausstellung, wie sich Disziplinen, Ausrüstung und Wettkampfstätten verändern – und wie Medien, Technik und Inszenierung die Spiele immer stärker prägen. Dabei geht es nicht nur um Medaillen, sondern auch um die besondere Atmosphäre, wenn Athlet*innen unter extremen Bedingungen an ihre Grenzen gehen.
Und nicht zuletzt stellt „Höher, schneller, kälter!“ die Frage, wie es weitergeht: Welche Zukunft hat Wintersport im Zeichen des Klimawandels – und wie nachhaltig kann ein Mega-Event im Winter überhaupt sein?
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