FOTO: © J. Franken

HOPE

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Darum geht’s

Was hält uns hoffnungsvoll, wenn Verunsicherung, Erschöpfung oder Ohnmacht den Alltag bestimmen? HOPE geht dieser Frage auf den Grund und zeigt Hoffnung nicht als naiven Optimismus, sondern als bewusste, oft leise Praxis von Frauen sowie weiblich gelesenen und sich weiblich identifizierende Personen.
Basis des Projekts sind Audio-Interviews mit Menschen im Alter von etwa 15 bis 100 Jahren. Aus ihren Erzählungen über Momente der Verbindung, Gesten des Widerstands und Beziehungen, die tragen, entsteht ein vielstimmiger Klangraum. Es geht um Handlungen, die Würde und Spielräume bewahren - gerade in Zeiten gesellschaftlicher Verschiebungen und Verunsicherung.

 

Darum musst du rein

In HOPE werden diese persönlichen Geschichten von den Performerinnen physisch in Raum und Tanz übersetzt. Es entsteht eine begehbare „Hoffnungslandschaft“, in der Stimmen, Klang, Licht und Bewegung ineinandergreifen. Das Publikum ist eingeladen, sich frei zu bewegen und die Resonanzen im eigenen Körper wahrzunehmen.
Woraus schöpfen wir Kraft? Ist es die Nähe, die Solidarität, die Aufmerksamkeit füreinander oder die Entscheidung, sich trotz allem nicht zu verhärten? Die Performance macht Hoffnung als fragile, aber wirksame Kraft erlebbar: als Widerstand gegen die Abstumpfung und als Möglichkeit, handlungsfähig und verbunden zu bleiben – auch wenn es keine Garantie auf ein gutes Ende gibt.


Pssst!

Hinter dem Projekt steht die Choreografin MIRA (Julia Riera-Kresser), die dokumentarische Stimmen mit zeitgenössischer Tanzsprache verbindet. Ihre Inszenierung macht Hoffnung körperlich spürbar und zeigt, wie sie über Generationen hinweg entsteht und verbindet.

 

Infos zur Barrierefreiheit

Dauer: ca. 60 Minuten

Die Vorstellung am 17.05.2026 wird von einer Audiodeskription (um 18 Uhr) begleitet. Eine Touch Tour wird um 17 Uhr angeboten

Der Veranstaltungsraum ist barrierefrei zugänglich. Es gibt eine rollstuhlgerechte Toilette.

Zur Nutzung der Audiodeskription am 17.05.2026 können eigene Kopfhörer mitgebracht werden. Der Anschluss funktioniert über einen einfachen Mini-Klinken-Stecker.

Im Hof führt ein taktiles Leitsystem zu allen Eingängen des Bürgerzentrums und der Gastronomie.

Die nächsten öffentlichen Parkplätze für menschen mit Behinderung (mit Parkausweis zu “aG”) befinden sich am Sudermanplatz (in 150 m Entfernung).

Die verschiedenen Unterstützungsbedarfe können beim Ticketkauf angegeben werden. So können wir uns gut vorbereiten.

Blindenführ- und Assistenzhunde sind herzlich willkommen. Bitte gib Bescheid, wenn Du einen Hund in die Vorstellung mitbringst.

Melde Dich gerne, wenn Du von der nächsten Bus- oder Bahnhaltestelle abgeholt und zur Veranstaltung begleitet werden möchtest.

Melde Dich bei Anliegen und Fragen zur Barrierefreiheit gerne bei Iris (iris.haist@sommerblut.de).

Location

Alte Feuerwache, Halle Venue

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