Kommunikation und Feingespür als künstlerische Reaktion auf die Gegenwart – auf dem ersten Album seines neuen Trios bildet Pianist Jan Lukas Roßmüller mit Bassist Florian Herzog und Schlagzeuger Jakob Görris ein Klanggefüge, das durch eine Vielzahl kleiner Kanäle kommuniziert, Ideen austauscht und weiterspinnt. Kontinuierliche motivische Entwicklung in Komposition und Improvisation bilden den roten Faden.
Ausgehend von Roßmüllers Stücken erschafft das Trio vielschichtige Welten, die von zerbrechlicher Weite bis zu explosiver rhythmischer Verdichtung reichen. Dabei hält das Trio die Balance zwischen abstrakter Eindrücklichkeit und melodischer Nahbarkeit.
Die drei Akteure kennen sich aus der jungen, vorwärtsgerichteten Kölner Jazz- und Improszene und bewegen sich ebenso souverän in experimenteller Klangsprache wie in lyrischen, kammermusikalisch feinen Texturen. So entsteht Musik, die filigran aber kräftig ist. Schon Roßmüllers erstes Klaviertrio Erdung wurde als „in der Tradition des Formats geerdet und mit Abstraktion gespickt“ (Jan Kobrzinowski, Jazzthetik) beschrieben. Auch das Nachfolgeprojekt JLR3 vereint Jazzimprovisation mit einer Klangsprache aus moderner europäischer Musiktradition und schöpft aus einer rhythmischen Stilvielfalt von modern interpretiertem Swing bis zu komplexen, überlagerten Beats.
Jan Lukas Roßmüller – Klavier, Komposition
Florian Herzog – Kontrabass
Jakob Görris – Schlagzeug
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