FOTO: © © Jules et Jim, 1962 © akg-images / fine-art-images

Jules et Jim: Satirisch-literarische Collage

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Der weitgehend unbekannte Roman von Henri-Pierre Roché „Jules et Jim“ (1953) basiert auf der Beziehung des Autors mit Helen Hessel, der Frau seines besten Freundes und Schriftstellers Franz Hessel. Die berühmte Verfilmung des Romans von François Truffaut blickt auf spielerische Weise auf die Zeit der Pariser und Schwabinger Bohème vor dem 1. Weltkrieg und die 1920er Jahre in Paris und Berlin zwischen den Weltkriegen. Ebenso lassen sich die Erzählungen von Franz Hessel („Jules“) mit „heiterer Gelassenheit“ überschreiben. Als Lektor im Rowohlt-Verlag entdeckte er unter anderem Mascha Kaléko, die 1956 ein berührendes Gedicht über ihn geschrieben hat. Seine Frau Helen („Kathe“) schrieb in Paris Artikel über die Mode für deutsche Zeitungen. Sie emigrierten nach Frankreich, Franz Hessel starb 1941 in Sanary-sur-Mer, Helen Hessel erlebte noch die Premiere des Films (1962). Der Hamburger Autor Wolfgang Bremer zeichnet mit kurzen, spannenden und humorvollen Texten aus dem Roman, dem Drehbuch sowie Essays von Helen und Franz Hessel ein kurzweiliges Bild der Zeit von 1900 – 1940.

Im Rahmen von arabesques - Deutsch-Französisches Kulturfestival

Preisinformation:

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten. Bitte Anmeldung unter info@arabesques-hamburg.de

Location

Theatersaal im Augustinum Hamburg Neumühlen 37 22763 Hamburg

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