FOTO: © Symbolbild: Willem-Jan Huismann

Justiz im Nationalsozialismus: Über Verbrechen im Namen des Deutschen Volkes

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Vom 26. Januar bis zum 27. März 2026 ist in der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) die Sonderausstellung „Justiz im Nationalsozialismus: Über Verbrechen im Namen des Deutschen Volkes. Sachsen-Anhalt“ zu sehen.

Der nationalsozialistische Staat zerstörte die in der Weimarer Verfassung verankerten Freiheitsrechte. Das Recht wurde zu einem Instrument der Verfolgung und Vernichtung. Eine große Mehrheit der Juristen wirkte aktiv daran mit, den ausschließlichen Herrschaftsanspruch des NS-Regimes durchzusetzen und bestrafte jeden Widerstand, jedes abweichende Verhalten hart. Hohe Freiheitsstrafen und Tausende vollstreckter Todesurteile belegen dies. Die Auseinandersetzung mit dem Schicksal von Menschen, die in das Räderwerk einer solchen Justiz gerieten und der Vernichtung preisgegeben wurden unterstreicht zugleich die Bedeutung von Rechtsstaatlichkeit und Bewahrung der Menschenrechte als Grundlage jeden demokratischen Zusammenlebens.

Die Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt erarbeitete über mehrere Jahre gemeinsam mit dem Ministerium für Justiz und Verbraucherschutz des Landes Sachsen-Anhalt, der Landeszentrale für politische Bildung und anderen Partnern eine Ausstellung, die alle wesentlichen, während der NS-Diktatur für das Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt zuständigen Gerichte zeigt und dazu vor allem einzelne Lebenswege dokumentiert.

Location

Gedenkstätte ROTER OCHSE Am Kirchtor 20 b 06108 Halle (Saale)

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