FOTO: © Britta Lauer (Ausschnitt): Sándor Szombati mit Schrottharmonika, 1983

Kabinettausstellung „Sándor Szombati“ Photographien von Britta Lauer

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Britta Lauer freundete sich in den frühen 80er Jahren mit dem Künstler Sándor Szombati an. Im Jahr 1983 nahm sie mit der Mittelformatkamera im 6 x 6-Format eine Serie von Schwarzweißbildern von ihm in seinem Atelier in der Wörthstraße in Duisburg-Rheinhausen auf. Zwei dieser Arbeiten zeigen wir erstmals. Im selben Jahr photogra-phierte sie einige Klangobjekte von Sándor-Szombatis-Ausstellung „Fundamentonia“, die er im Rahmen des Programms der Niederrheinischen Musikschule im Immanuel-Kant-Park in Duisburg zeigte. Für die Ausstellung haben wir die „Schrottharmonika“ ausge-wählt, die sich als Dauerleihgabe in der Musikschule Duisburg befindet.


Als Sàndor Szombati 1993 in Georgenthal, Thüringen, drei Arbeiten unter dem Titel „Eine hängt nach oben“ präsentierte, nimmt Britta Lauer das „Objekt mit 58 Kugeln“ auf, die in drei Reihen auf einer Länge von etwa 70 m aufgehängt sind. Die Photographie bildet die Installation in der Ruhe ab. Erst der Besucher, der sich in die Raumplastik begibt, setzt die Pendel, die auf Grund der verschieden langen Abhängungen ein unterschiedliches Schwin-gungsverhalten zeigen, in Bewegung.


Die Photographin Britta Lauer wurde 1945 in Aussig/Elbe (CSR) geboren, verbrachte ihre Kindheit in Leipzig, bis sie mit ihren Eltern 1958 in die Bundesrepublik übersiedelte. Im Rahmen ihres Studiums von 1982 bis 1986 an der Universität-Gesamthochschule Essen wurde sie von Prof. Erich vom Endt und Prof. Inge Oswald in Photographie unterrichtet. Britta Lauers photographische Arbeiten wurden seit 1984 in zahlreichen Einzel- und Grup-penausstellungen in Deutschland und dem europäischen Ausland gezeigt.

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