FOTO: © LHH

Koloniales Erbe im Dialog: Zwischen Denkmal, Biografien und gesellschaftlicher Erinnerung

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Wer spricht, wenn das Denkmal schweigt? Und wer hört zu, wenn Geschichte zurückspricht?

Das Carl-Peters-Denkmal in Hannover steht da – schwer, unbewegt, kolonial. Aber in seinen Schatten beginnen sich neue Stimmen zu regen.

Andrea-Vicky Amankwaa-Birago (M.A.) geht diesen Stimmen nach – zwischen Forschung und Aktivismus, zwischen Niedersachsen und Ghana, zwischen Archiv und Straße.

Im Zentrum des Vortrags steht das Carl-Peters-Denkmal, ein Symbol imperialer Macht und kolonialer Fantasien. Ausgehend von der Erinnerung an den Philosophen Anton Wilhelm Amo, dessen Wissen im 18. Jahrhundert schon das europäische Denken berührte, öffnet sie eine Spur zu heutigen Bewegungen.

Wie erinnern wir uns an das koloniale Erbe in Niedersachsen – und wie schreiben wir Erinnerungskulturgeschichte neu? Welche Stimmen fehlen in diesem Stein? Und wie lässt sich Erinnerung transformieren, wenn wir sie nicht länger aus der Perspektive der Täter*innen lesen?

Location

ZeitZentrum Zivilcourage Theodor-Lessing-Platz 1A 30159 Hannover

Location | Museum

ZeitZentrum Zivilcourage
ZeitZentrum Zivilcourage Theodor-Lessing-Platz 1A 30159 Hannover

Organizer

ZeitZentrum Zivilcourage Hannover

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