Wie war es im Krieg? Wie haben die eigenen Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern als Kinder Bombennächte, Flucht, Verlust, Verfolgung und Vertreibung erlebt?
Diesen in vielen deutschen Familien noch immer verdrängten Fragen geht die Illustratorin, Autorin und Goldschmiedin Heike von Schlebrügge in ihrer Sonderausstellung im BADEHAUS nach.
Mit einer ungewöhnlichen Bildsprache begibt sie sich auf die Suche nach den prägenden Erinnerungen und Erfahrungen ihrer Eltern als sogenannte Kriegs– und Nachkriegskinder. Aus Zeichnungen und alten Puppenstuben inszeniert sie eindrückliche Dioramen zu Flucht, Nächten im Luftschutzkeller, dem Lager Friedland, der Rückkehr des Großvaters aus der russischen Gefangenschaft und vielen anderen zeittypischen Erlebnissen. Die Stofflichkeit der historischen Puppenhäuser und ihre dazugehörigen Materialien stehen dabei in starkem Kontrast zu den Zeichnungen der Künstlerin.
Ergänzt wird die Vernissage durch ein Zeitzeugengespräch mit den Eltern der Künstlerin, den Literaturwissenschaftlern Dr. Hiltrud und Prof. Dr. Günter Häntzschel.
➜ Kostenbeitrag: 15€, Schüler*innen, Azubis und Studierende 5€, Spenden für die Bewirtung erbeten
➜ Anmeldung erforderlich: +49 8171 2572502 oder info@erinnerungsort-badehaus.de
Preisinformation:
15€, Schüler*innen, Azubis und Studierende 5€
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