FOTO: © Laura Krieg + Latex

Laura Krieg + Latex (Post-Punk, EBM)

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Mit „Crépuscule“ wollte ich die Menschen zum Tanzen bringen, auch wenn sie traurig sind. Ich habe an einem eher ätherischen und warmen Klang gearbeitet, an Liedern, die man mit offenem Herzen hören kann. Ich wollte die Vorstellungswelt des Endes erkunden; eine Reihe von Bildern schaffen, eingefangen in dem Moment, in dem alles im Begriff ist zu verschwinden. Ein roter Himmel in der Wüste, eine diffuse Gestalt, die Form annimmt, sich aber weigert, real zu werden. Ich ging das Schreiben des Albums als eine Reihe von Versuchen an, dieses Wesen zu erfassen, was zu einer Sammlung von Fragmenten führte. Ich ließ mich von der klassischen griechischen Tragödie inspirieren: Medea, die Außenseiterin, die am Abgrund steht, mitten in der Leere. Und vom postdramatischen Theater: Hamlet-Maschine, die Unmöglichkeit, im Schatten des Geistes eine Stimme zu haben. Die Allgegenwart des Todes dort, wo wir Leben erwarten. Eine weitere Idee, die die Entstehung des Albums antrieb, war das „Dazwischen“: die Begegnung zwischen einem Gefühl, das mich in die Tiefe treibt, und einem anderen, das mich emporzieht, auf der Suche nach Transzendenz. Erkunde in diesem Schwebezustand den Raum zwischen Melancholie und Sehnsucht. Tanzen bis zum Ende von allem. Ich habe den Körper in den Mittelpunkt des Prozesses gestellt, als eine Form des Widerstands: „Au milieu de la nuit, les corps sont brillants“.

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LATEX
LATEX ist ein Post-Punk-Duo aus Darmstadt. Inspiriert von ikonischen 80er-Jahre-Bands wie Cocteau Twins und The Cure, verbindet der Sound der Beiden atmosphärische Melancholie und treibende Rhythmen mit moderneren Alternative Einflüssen wie PJ Harvey oder Placebo. Seit der Bandgründung 2022 teilte das Duo bereits die Bühne mit namhaften Acts wie Lydia Lunch, Ghostwoman, Witch Club Satan und Poison Ruin. und begeisterte das Publikum mit ihrem tanzbaren und eindringlichen Sound, der Gitarre, Bass, Drumcomputer und Synthesizer vereint. Die Vocals von Sängerin Johanna Amberg verleihen den Stücken emotionale Tiefe und verweben Texte über Isolation und inneren Schmerz in die düstere Klanglandschaft der Band. Im Jahr 2024 veröffentlichte die Band erstmals zwei Songs auf Kassette über das Frankfurter Indie-Label ICHIICHI. Die erste EP „Defective“ folgte im April 2025 und erschien ebenfalls auf Kassette. Diese vier Tracks werfen euch zurück in die Mitte der 80er Jahre mit satten Chorus-Gitarren, DX-7-Synth-Sphären und eingängigen Basslines. Der Titel-Track „Defective“ wurde von einem Musik-Video begleitet. Im Juli und August 2025 nahmen LATEX ihr Debut-Album „Silk“ auf. Dieses soll Anfang 2026 als erstes Vinyl-Release über das Wiesbadener Label Besser Samstag erscheinen. „Silk“ schlängelt sich von feministischem Punk-Rock über Einflüsse aus NDW und Death Rock bis hin zu sphärischer Post-Punk Kälte und bietet die bisher größte musikalische Bandbreite von LATEX.

In Kooperation mit Schön Kultur e.V. und mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Mainz

Preisinformation:

Eintritt auf Spendenbasis (Empfehlung 10€)

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