FOTO: © ev. Frauenbegegnungszentrum EVA

LESBISCHES FILMHÄPPCHEN

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Abend mit queerem Film, Popcorn und Gesprächen

Lesvia (GR 2024, OMU)

Seit den 1970er Jahren zieht es Lesben aus aller Welt auf die Insel Lesbos, zum Geburtsort der antiken griechi-
schen Dichterin Sappho. In dem Küstendorf Eressos entstand in den folgenden Jahrzehnten eine aktive lesbische Gemeinschaft, in der Frauen endlich offen und frei leben und lieben konnten. Auch wenn sich die meisten Einheimischen über die Jahre mit den Frauen solidarisierten, gab es auch immer wieder Konflikte mit konservativen Dorfbewohner:innen, die sich von den Lesben bedroht fühlten.
Die Filmemacherin Tzeli Hadjidimitriou, die selbst lesbisch und auf Lesbos aufgewachsen ist, hat die Entwicklungen miterlebt. In ihrem Dokumentarfilm „Lesvia“ erzählt sie von 40 Jahren Gemeinschaft, Liebe und Konflikten – und davon, was es bedeutet, sich endlich akzeptiert zu fühlen und eine zweite Heimat fernab der Heimat zu finden.
Ihr Dokumentarfilm ist reich an noch nie gesehenem Archivmaterial und persönlichen Zeugnissen, die die Regisseurin mit Aufnahmen von heute und Auszügen aus ihrem Tagebuch kombiniert. Die Geschichte der lesbischen Gemeinschaft von Eressos ist lesbische Kulturgeschichte, die der Film rekonstruiert, mitschreibt und weiterträgt. Dafür wurde „Lesvia“ weltweit auf Festivals gefeiert und vielfach ausgezeichnet.
Jetzt ist der Film über den lesbischen Sehnsuchtsort auch im EVA zu sehen!


Leitung: Anne Daur-Lyrhammer, Anastasia Gettikh
Anmeldung: Bis donnerstags vorher unter 069 / 92 07 08-0 oder online.

Preisinformation:

Bar oder über online-Tool an der Abendkasse

Location

EVA Frauenzentrum Sonstiges

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