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Lesekreis: «Die Waffen nieder!» Feministische Positionen gegen Krieg und Militarismus

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Die Bundeswehr lädt junge Menschen zur Musterung vor. Rüstungsausgaben und Waffenexporte steigen. Diskutiert wird über kriegstüchtige Krankenhäuser und Schulen. Was würde Clara Zetkin wohl zu all dem sagen? Sie erhob vor dem Ersten Weltkrieg, bis zum Schluss und längst auf verlorenem Posten, gegen Kriegskredite die Stimme. Oder Bertha von Suttner? Ihr Buch «Die Waffen nieder!» erschien 1889 und galt als wichtigstes Werk der Antikriegsliteratur.

In der öffentlichen Wahrnehmung werden Frieden von Männern geschlossen, die einen Vertrag unterzeichnen und einander die Hand schütteln. Frauen dagegen kommen als Opfer vor, tapfer halten sie die Stellung hinter der Front, zu ihrem «Schutz» werden «gerechte» Kriege geführt. Was hat es auf sich mit diesen alten und neuen Bildern von Geschlechtern im Krieg? Und wo verlaufen eigentlich die Grenzen zwischen Frieden und Krieg aus feministischer Sicht?

In diesem Lesekreis gehen wir auf Spurensuche nach feministischen Positionen gegen Krieg und Militarismus, damals wie heute. Texte von Claudia Kemper («Männlicher Krieg und weiblicher Frieden?», reclam 2023) und Sybil Oldfield («Frauen gegen den Krieg», Fischer Verlag 1992) nutzen wir dabei als Wegweiser.

Arbeitsweise:
Der Lesekreis ist kein Buch-Club. Unsere Treffen bauen aufeinander auf und die Teilnahme an nur einem Termin ist nicht sinnvoll.

Wir lesen gemeinsam und übersetzen in eigene Worte (close reading), sammeln Fragen und tauschen uns aus. Es gibt keinen in Stein gemeißelten Plan. Von Treffen zu Treffen folgen wir unserer Neugier, nehmen uns die Zeit, die es braucht, und machen «Umwege» über andere Texte.

Texte werden kostenfrei gestellt. Alle Geschlechter sind willkommen. Einzige Voraussetzung ist Verbindlichkeit in Sachen An- und Abmeldung.

Termine 2026:
11. März / 22. April / 6. Mai / 17. Juni / 29. Juli
Uhrzeit jeweils 18.30-20.30 Uhr 

Eine Anmeldung ist erforderlich per Email an: fem-lesekreis-nrw@web.de

Barrierefreiheit: Die gesamte vier.zentrale ist ebenerdig angelegt. Die Veranstaltungsräume sind großzügig und ohne Stufen zugänglich. Es gibt eine behindertengerechte Toilette.

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW in Kooperation mit Wir Frauen - Das feministische Blatt

Location

vier.zentrale Venue

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