Noch vier Tage, dann ist es so weit: Weihnachten! Aber was wäre das Fest ohne Musik? Das Gürzenich-Orchester entzündet die vierte Kerze am Adventskranz, erfüllt die Philharmonie mit goldenem Glanz und kurbelt die Vorfreude an. Feierlicher als mit Johann Sebastian Bachs 1. Orchestersuite kann es kaum werden. Und wenn François Leleux, einer der berühmtesten Bläser-Solisten unserer Zeit, in Wolfgang Amadeus Mozarts bravourösem Oboenkonzert die Funken fliegen lässt und sogar einen kleinen Ausflug auf die Opernbühne wagt, dann kann man nur noch staunen.
Franz Schubert hinterließ seine 7. Sinfonie unvollendet, nur zwei Sätze wurden fertig – und zählen zum Schönsten, womit die Menschheit musikalisch jemals beschenkt wurde. Rätselhaftigkeit, Melancholie und jubelnde Freude liegen hier eng beieinander. Erst 37 Jahre nach Schuberts Tod wurde die Sinfonie uraufgeführt. Der berühmte Musikkritiker Eduard Hanslick war damals dabei und traf mit seiner Schilderung den Nagel auf den Kopf: »[…] ein süßer Melodienstrom, bei aller Kraft und Genialität so krystallhell, daß man jedes Steinchen auf dem Boden sehen kann. Und überall dieselbe Wärme, derselbe goldene, blättertreibende Sonnenschein!«
Johann Sebastian Bach
Orchestersuite Nr. 1 C-Dur BWV 1066
vor 1723
Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Oboe und Orchester C-Dur KV 314
1777
Franz Schubert
Sinfonie Nr. 7 h-moll D 759
»Unvollendete«
1822
Hector Berlioz
Le carnaval romain
1844
François Leleux Oboe und Leitung
Preisinformation:
Tickets für junge Erwachsene für 8 € Preise 60/48/38/26/20/12 €
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