Johann Sebastian Bach war einer der geschicktesten Bearbeiter seiner eigenen Werke. Ob aus pragmatischen Gründen oder weil er Freude an der Parodie oder der Transkription hatte – durch ihn bekam die Verwendung eines bereits bestehenden musikalischen Materials eine neue Wertigkeit. Unter den vielen »Recycling«-Werken ist auch das ursprünglich für die Oboe d’amore komponierte Cembalokonzert BWV 1055. Es heutzutage auf dem modernen Flügel zu spielen ist für Kit Armstrong eine bewusste Entscheidung, um seine eigene künstlerische Vision umzusetzen.
So überrascht es nicht, dass Kit Armstrong sich selbst nicht nur als Pianisten bezeichnet, sondern auch als Cembalist, Organist, Komponist und sich zudem für Mathematik, Origami und Künstliche Intelligenz begeistert. In Frankreich nennt er eine ehemalige Kirche im Art-Deco-Stil sein Eigen, in der auch regelmäßige Konzerte und Festivals stattfinden. Mit seiner Version der Bachchoräle und Kantaten, sowie der für die Entwicklung der Gattung so richtungsweisenden Sonate des »Londoner« Bach-Sohn Johann Christian, beleuchtete er neue Facetten, denn als Musiker mit Forschergeist sei er »immer auf der Suche nach Klängen, die man nicht vergessen kann.«
Preisinformation:
€ 62,- | 54,- | 45,- | 36,- | 29,- | Chorempore Z: 45,-
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