Mehr als 2.000 Glasnegative wurden 1988 auf dem Dachboden des Wohnhauses Peterssteinweg 15 in der Leipziger Südvorstadt entdeckt, darunter etwa 1.800 Porträts von Frauen, Männern und Kindern um 1930, viele von ihnen Jüdinnen und Juden.
Es handelt sich um das Archiv des jüdischen Fotografen Abram Mittelmann, der von 1909 bis 1938 in dem Haus mit seiner Familie lebte und arbeitete. Obwohl es sich meist um »Alltags«-Porträts handelt, kam ein deutschlandweit einzigartiger Foto-Schatz ans Licht.
Nur wenige der Porträtierten sind bisher bekannt. Von anderen liegen die Familienverhältnisse, ihre Herkunft und Stellung, ihr Berufsbiografien und ihr Schicksal bisher im Dunkeln.
In der Sonderausstellung werden die wiederentdeckten Geschichten sichtbar machen – von Menschen, Familien, Vereinen und Firmen, die mit den Fotos verbunden sind.
Mit freundlicher Unterstützung
Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Sparkasse Leipzig, Stadt Leipzig, Kulturstiftung Freistaat Sachsen, Stiftung Sächsische Gedenkstätten. Diese Maßnahme wird mitfinanziert aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.
Ein Beitrag Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026 TACHELES
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