FOTO: © Bartek Warzecha

Mothers - A Song For Wartime von Marta Górnicka

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Sie sind Überlebende. Sie sind vor Krieg und Verfolgung Geflüchtete, Zeuginnen von Gewalt und Bombardierungen. Frauen aus der Ukraine und aus Belarus, die nun in Polen leben und gemeinsam auf der Bühne stehen und sprechen wollen. Sie nutzen die Macht ihrer Stimmen, um das zu benennen, für das es keine Worte geben kann. Dabei wollen sie nicht als Opfer, sondern als Protagonistinnen ihrer Geschichten gehört werden. Nach einer gleichermaßen umjubelten wie erschütternden Voraufführung beim Festival d'Avignon und der Weltpremiere in Warschau ist Marta Górnickas Chortheaterstück Mothers – A Song for Wartime nun in Hamburg zu Gast. Die preisgekrönte Regisseurin, die bereits mehrfach am Gorki Theater in Berlin inszenierte (u.a. Grundgesetz und Still Life), ist Gründerin des Political Voice Institute. Sie bringt Mütter aus verschiedenen Generationen und Erfahrungswelten zusammen. Ausgehend von dem traditionellen ukrainischen Ritualgesang suchen sie nach einer neuen Chorstimme. Ihr Gesang wird zu einer Anklage, einer Bitte und einer Warnung an uns und alle Menschen in Europa.

 

“Our performance is about women and war.
About defense mechanisms and responsibility.
About our reaction to a war in Europe.
About the rituals of wartime violence against women and civilians
which are unchanging.”

Nach der Vorstellung am 1.2. findet ein Nachgespräch mit der Hamburger Abendblatt-Journalistin Maike Schiller statt.

Uraufführung 29 September 2023, Teatr Powszechny, Warsaw

Preisinformation:

ab 25 € / erm. ab 14 €

Location

Thalia Theater Alstertor 20095 Hamburg

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