Kaum gegensätzlicher kann man sich zwei Komponistenpersönlichkeiten vorstellen als Wolfgang Amadeus Mozart und Anton Bruckner. Der gesellige Lebemann, das impulsive Genie, der auch gerne einmal Autoritäten vor den Kopf stieß und der von Selbstzweifeln geplagte, eigenwillige Perfektionist. Dennoch verbindet sie mehr als nur das Heimatland Österreich.
Bruckners Streichquintett gehört zu jenen Kompositionen, die überraschen, denn ausgerechnet der große Symphoniker konnte sich – wenn auch nur einmalig – für die kleine Besetzung begeistern. Sich treu bleibt er auch in der Kammerkonzertfassung, in der die tiefe Religiosität des frommen Katholiken auch ohne liturgischen Anlass zum Ausdruck kommt.
Mozart hingegen – dessen Glaube eher aufklärerisch-humanistisch geprägt war - schuf mit seinem Requiem, einer der bekanntesten Totenmessen überhaupt. Nicht aus Eitelkeit, sondern aus Ehrfurcht vor dem großen Meister, wollte Mozarts Schüler Franz Xaver Süßmeyer als Komponist, der fehlenden Teile des Requiems genannt werden. Das Kölner Kammerorchester spielt Franz Beyers respektvolle Überarbeitung, die vor allem für eine transparentere Instrumentation steht. Aus seiner Feder stammt auch die Bearbeitung für Streichorchester der Fantasie für Orgelwalze – die der Komponist als Kuriosum für ein Wachsfigurenkabinette schrieb.
Preisinformation:
€ 62,- | 54,- | 45,- | 36,- | 29,- | Chorempore Z: 45,-
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