Dieser Abend ist ein körpergewordener Aufstand. Roh, kraftvoll und vibrierend. Die Tänzerin und Choreografin Nona Siepmann verbindet in NEGOTIATING POWER zeitgenössischen Tanz und Krump: ein harter Stil, der Anfang der 2000er in L.A. entstand. Hinzu kommt eine bildgewaltige Poesie ganz ohne Laute. Das Stück setzt dazu auf Visual Vernacular: Eine Kunstform, die sich anfänglich aus den visuellen Anteilen der Gebärdensprache entwickelte. Was aus diesen verschiedenen Einflüssen erwächst, ist eine Reflexion über Machtverhältnisse. Die Performance klagt nicht an. Aber sie konfrontiert gesellschaftliche Ungleichheiten und Diskriminierung. NEGOTIATING POWER fragt, wie wir problematische Zuschreibungen reproduzieren. Bewusst oder unbewusst.
60min, ohne Pause
ohne Lautsprache
deutsche Gebärdensprache (DGS)
Choreografie N. Siepmann Tanz und Co-Choreografie M. Omnes, J. B. Montero, R. Sablic Musik G. Cibils Licht T. von der Horst Barrierefreiheit und Poesie I. Sandaruwan Dramaturgie K. Osei Produktionsleitung C. Petersen Grafikdesign M. Siepmann Fotos Isabell Brinker Koproduktion Theater im Pumpenhaus, Tanzfaktur Köln Unterstützt von Radstation Münster, Unterstützer*innen Crowdfunding Gefördert durch Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Regionales Kulturprogramm, Landesbüro Freie Darstellende Künste, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Kulturamt der Stadt Münster, Freie Szene Förderung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
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