FOTO: © Eremenko Design, Fotografie Arthur Bondar

NUCLEAR (OFF)SPRING

Das sagt der/die Veranstalter:in:

NUCLEAR (OFF)SPRING - zum 40. Jahrestag der Explosion im Atomreaktor von Tschernobyl

 

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mit Arthur Bondar, Serafima Bresler, Alisa Sizykh, and Oksana Yushko

Ausstellung in der xpon-art gallery und ergänzendes Programm im SENDER e.V.    

Eröffnung 16. April 2026 um 19 Uhr. Täglich geöffnet bis zum 26. April.

 

 

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Der NUCLEAR (OFF)SPRING in der xpon-art gallery und dem SENDER e.V. endet auf den Tag genau vierzig Jahre nach der Explosion im Reaktor 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl*.

 

Die Ausstellung bringt vier derzeit in Hamburg lebende Künstler*innen zusammen – ARTHUR BONDAR, SERAFIMA BRESLER, ALISA SIZYKH und OKSANA YUSHKO –, die durch Herkunft, persönliche und kollektive Erinnerungen sowie Familienbiografien eine direkte Verbindung zur Katastrophe haben.

 

Die künstlerischen Positionen zeichnen nach, wie die Katastrophe und ihre Folgen den Alltag veränderten und die Sperrzone in ein Gebiet verwandelten, das bis heute die Politik, die Umwelt und die gemeinsame Geschichte mehrerer Länder prägt. Die Zone hat sich nach und nach zu einem zeitlosen Ort gewandelt, der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vereint und im Kontext des Krieges in der Ukraine als neue nukleare Bedrohung wahrgenommen wird.

 

Das begleitende öffentliche Programm findet vom 22. bis zum 26. April 2026 im Kunstort SENDER e.V. statt. Fünf Tage lang werden die Künstler*innen den Raum als Residenz öffnen und ihre künstlerischen Forschungen sowie historische Zeugnisse aus der Sperrzone präsentieren, ebenso wie Künstler*innengespräche und Performances von eingeladenen Gastkünstler*innen, Filmvorführungen usw.

 

* International oft durch die russische Transliteration bezeichnet, hat der ukrainische Name “Chornobyl” eine eigene politische Bedeutung.

 

 

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Der Eintritt ist frei, weil jeder Zugang zu Kultur haben soll. Wir ermöglichen Ausstellungen wie diese und betreiben diesen Raum, weil wir es wichtig finden, dass es konstante und anspruchsvolle Positionen zwischen staatlichen Museen und kommerziellen Galerien einerseits und wechselnden Plattformen für Nachwuchskunst mit oft kurzen Öffnungszeiten andererseits gibt, und die Möglichkeit gegeben ist, künstlerisch auch zeitnah arbeiten zu können - zum einen, um Kunstschaffende besser zu fördern, zum anderen, um eine lebendigere Kultur für den Dialog von Kunst und Gesellschaft zu schaffen. Die Erzählungen dieser Ausstellung wurden geschaffen von den Künstler:innen.

 

 

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xpon-art gallery Ausstellung und Programm:

 

Do 16. April 19 Uhr                             

Eröffnung

 

Sa 18. April 18 Uhr                             

Kristina Savutsina, artist talk and presentation „Representing Invisibility:

The Chornobyl Disaster and Belarus“ (English language)

 

So 26. April 11 – 16 Uhr                    

Finissage

 

Öffnungszeiten:                                    

Täglich 18 – 21 Uhr

 

Ort:                                                         

Repsoldstraße 45, 20097 Hamburg, @xponartgallery | www.xpon-art.de

 

 

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SENDER Event Programm:

 

Mi 22. April 19 Uhr                              

Opening, presentation and artist talks (appx. 1 hour)

 

Do 23. April 19 Uhr                             

Valeria Khripatch: 'Body Mapping', a somatic-inspired practice (1.5 hours)

English language. Registration required. Limited to 8–10 people.

 

Sa 25. April 12 Uhr                             

Cyanotype Workshop ‘The Herbarium Stories’ (Appx. 2-3 hours)

English, German, Ukrainian, Russian language. No age restr., limited to 13 people.

 

So 26. April 18:00h                             

Finissage / Film Screening

 

Ort:                                                         

Billhorner Deich 126, 20539 Hamburg, @sender_126

 

- über abweichende Öffnungszeiten informieren wir auf den sozialen Kanälen -

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Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg

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Preisinformation:

Der Eintritt ist frei, weil jeder Zugang zu Kultur haben soll. Sie dürfen allerdings gerne welchen spenden, wenn Sie den sonst auch honorieren. Getränke sind gegen Spende erhältlich. Wir bieten nichts an, was wir nicht auch selber trinken würden. Wir konzipieren diese Ausstellungen und betreiben diesen Raum, weil wir es wichtig finden, dass es konstante und anspruchsvolle Positionen zwischen staatlichen Museen und kommerziellen Galerien einerseits und wechselnden Plattformen für Nachwuchskunst andererseits gibt - zum einen, um noch nicht etablierte Kunstschaffende besser zu fördern, und zum anderen, um eine lebendigere Kultur für die Kommunikation zwischen Kunst und Öffentlichkeit zu schaffen.

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